Archiv der Kategorie: Trauer

„Die Anschläge in Brüssel treffen unser Zusammenleben mitten ins Herz“

Die Alt-Katholikinnen und Alt-Katholiken in Belgien werden von den Bischöfen der niederländischen Kirche betreut. Vor dem Hintergrund der Anschläge in Brüssel haben der Erzbischof von Utrecht und Präsident der Internationalen Bischofskonferenz (IBK), Joris Vercammen, und der Bischof von Haarlem, Dirk Jan Schoon, heute gemeinsam folgende Stellungnahme herausgegeben:

Schockiert von den Anschlägen, die gestern in Brüssel erneut so viele unschuldige Opfer gefordert haben, gehören all unsere Gedanken den Angehörigen. Gemeinsam mit ihnen sind wir sprachlos und trauern um den Verlust ihrer Geliebten.

Schockiert sind wir ebenso von der Überzeugung, die offensichtlich in den Köpfen einiger Menschen herumspukt, dass Gewalt „Die Anschläge in Brüssel treffen unser Zusammenleben mitten ins Herz“ weiterlesen

Memento: Weiße Rose

Am 22. Februar 1943 wurden Mitglieder der Widerstandsgruppe ‚Weiße Rose‘, die sich gegen die Diktatur der Nazi-Herrschaft auflehnten, hingerichtet.

Vor 73 Jahren verurteilte der damalige Präsident des Volksgerichtshofes, Roland Freisler, in einem Schauprozess in München die 21jährige Sophie Scholl, ihr Bruder, der 24jährige Hans Scholl sowie der 23jährige Christoph Probst zum Tode. Schon vier Stunden nach dem Urteil wurden sie hingerichtet.

Der Nationalsozialismus war und ist eine Ideologie, die Memento: Weiße Rose weiterlesen

Nachruf für Erentrud Kraft (1934-2015)

ErentrudKraft_TAm Nachmittag des 15. März 2015 ist Erentrud Kraft im Alter von 81 Jahren nach langer Krankheit im Kreise ihrer Familie verstorben.

Erentrud Sprenzel wurde am 11. Februar 1934 in Neustadt an der Weinstraße geboren und wuchs ab 1937 in Neuburg an der Donau auf. Früh verlor sie ihre Eltern, die Mutter starb, als sie drei Jahre alt war, der Vater ist 1944 im Krieg verschollen. Nach dem Abitur (1953) nahm Erentrud Sprenzel das Nachruf für Erentrud Kraft (1934-2015) weiterlesen

Lampedusa

LampedusaSzenische Lesung mit Musik in der Alt-Katholischen Gemeinde Hannover

Am Mittwoch, 19. November 2014, 19.00 Uhr erinnert die Arbeitsgruppe „Unser Herz schlägt auf Lampedusa“ mit einer szenischen Lesung mit Musik in der Alt-Katholischen Kirche in Hannover (Brabeckstraße 24) an die Flüchtlingskatastrophe, die sich am 3. Oktober 2013 vor Lampedusa ereignet hat: Ein mit 545 Flüchtlingen vollkommen überladener Kutter versinkt vor der italienischen, zwischen Lampedusa weiterlesen

Frère Roger Schutz – in Gedenken

Frère Roger Schutz - Quelle: Pressefoto Taizé
Frère Roger Schutz – Quelle: Pressefoto Taizé

Heute vor nunmehr neun Jahren hat eine geistig verwirrte Frau den Gründer und Leiter der Brüder von Taizé ermordet. Er war für mich ein Vorbild in vielen Dingen. Vor allem auch in seinem ökumenischen Geist.

In seinem Buch `Kampf und Kontemplation`schreibt er Frère Roger Schutz – in Gedenken weiterlesen

Karfreitags-Predigt

Gehalten am Karfreitag, 18. April 2014 bei der Ökumenischen Karfreitagsliturgie um 15.00 Uhr in der Evangelisch-Lutherischen Hauptkirche St. Trinitatis Altona

Textilfabrik in Bangladesch
© Kampagne für Saubere Kleidung – http://www.saubere-kleidung.de

Predigttext: Passion nach dem Evangelisten Johannes, 18,1-19,42

Denken Sie noch ab und zu an Bangladesch?

Es ist ein knappes Jahr her, dass am 24. April 2013 in der Stadt Sabhar, etwa 25 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Dhaka, das neungeschossige Gebäude ‚Rana Plaza‘ wegen schwerer Baumängel in sich zusammenstürzte. In dem Gebäude waren unter anderem mehrere Textilfabriken untergebracht, bei denen auch deutsche Firmen Karfreitags-Predigt weiterlesen

Christen heute März 2014: Transformation

Titelbild Christen heute März 2014
Titelbild Christen heute März 2014

Die aktuelle Ausgabe der alt-katholischen Monatszeitschrift Christen heute beschäftigt sich mit dem Thema ‚Transformation‘.

Dabei wird das Thema aus sehr unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Auf der einen Seite geht es um gesellschaftlichen Wandel, aber auch um persönliche Veränderungen, um die notwendigen Veränderungen in der Kirche oder auch um den Tod als Übergang.

Wer Interesse an Christen heute hat, kann sich einmalig drei Probeexemplare kostenfrei beim Vertrieb anfordern. Wer dann weiterlesen will, hat die Möglichkeit, ein Abo abzuschließen: 12 Ausgaben im Jahr für 21,50 Euro (inklusive Versandkosten).

Weitere Infos unter: www.christen-heute.de

Trauer um einen Freund

Uwe Koß (*1968, +2014)
Uwe Koß (*1968, +2014)

Mitten im Leben sind wir mit dem Tod umfangen …

Gestern Abend habe ich erfahren, dass ein langjähriger Freund und Fundraising-Kollege, der evangelische Pfarrer Uwe Koß, im Alter von nur 45 Jahren viel zu früh verstorben ist.

Zuletzt leitete der Theologe, Fundraising-Manager (FA) und Konditormeister das Referat Fundraising und Mitgliederorientierung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Viele Kolleginnen und Kollegen trauern wie ich um Uwe Koß.

Gott nimmt ihn in seiner Barmherzigkeit und Liebe auf in sein Reich.

„Die Lage ist fürchterlich“ – Taifun Haiyan verwüstet die Philippinen

Mit wenigen Worten hat der alt-katholische Sozialethiker und Priester Franz Segbers, der sich seit dem 9. November auf den Philippinen aufhält, die verwüstende Macht des Taifuns Yolanda (chinesisch: Haiyan – auf deutsch: Sturmvogel) beschrieben, der am 8. November über die südostasiatische Inselgruppe hinwegfegte: „Die Lage ist fürchterlich.“ Ganze Dörfer seien verschwunden, hunderttausende obdachlos, die Not sei immens. Viele Orte auf den Philippinen können nur noch per Hubschrauber erreicht werden.

Unsere Schwesterkirche, die Philippinische Unabhängige Kirche, benötigt dringend unsere finanzielle Unterstützung, um den Opfern des Taifuns zu helfen. Bischof Dr. Matthias Ring ruft die Gemeinden „Die Lage ist fürchterlich“ – Taifun Haiyan verwüstet die Philippinen weiterlesen

75 Jahre Reichspogromnacht

Gedenken in Auschwitz - Fotograf: Daniel Jorge Houche - Quelle: www.flickr.de
Gedenken in Auschwitz – Fotograf: Daniel Jorge Houche – Quelle: http://www.flickr.de

Heute vor 75 Jahren, in der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938, brannten im ganzen Land die Synagogen unserer jüdischen Schwestern und Brüder. Jüdische Geschäfte wurden zerstört und der Terror der Nationalsozialisten gegen die jüdische Bevölkerung bekam einen neuen Höhepunkt.

Mit der so genannten Reichspogromnacht, in der tausende von jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern unter dem durch die Nationalsozialisten ausgelösten Terror zu leiden hatten, nahm die Deportation der Juden in die Konzentrationslager seinen Anfang.

Der Faschismus hat Not und Leid über die Menschheit gebracht. Wir dürfen nie vergessen.

Die Website 9Nov38 kann dabei helfen. Eine Empfehlung.