In der Emmaus-Geschichte spiegelt der Evangelist Lukas menschliche Erfahrungen von Enttäuschung, Frustration, Trauer oder Verzweiflung die jede und jeder machen kann – die jede und jeder macht. Aber das Blatt kann sich wenden – und es wendet sich.
Ein paar Gedanken zur Emmaus-Geschichte am 4. Sonntag der Osterzeit.
Der Sonntag vom Guten Hirten soll uns in besonderer Weise daran erinnern soll, dass Christus alleine unser Hirt ist, dem wir folgen sollen, und niemand sonst. Ihm allein können und dürfen wir vertrauen mit unserem ganzen Leben. Gerade in unseren Tagen eine Botschaft, an die wir uns erinnern dürfen und sollen.
Die Lesung aus dem 1. Petrusbrief, die an diesem Sonntag im Gottesdienst gelesen wird, ruft zur Zuversicht auf. Aber wie soll man angesichts dieser Welt und allem was auf ihr geschieht zuversichtlich sein und zuversichtlich bleiben?
Dazu ein paar sonntägliche und hoffentlich ermutigende Gedanken.
Warum musste Jesus am Kreuz sterben? Was ist der Sinn dieses grausamen Todes, dieser Hinrichtung? Wie können wir Christinnen und Christen das verstehen? Ein Opfer für unsere Sünden?
Gestern haben sich jüdische Menschen in aller Welt mit dem #Pessach-Fest der Befreiung aus der Sklaverei der Pharaonen erinnert, des Auszugs aus Ägypten, des #Exodus, und des Aufbruchs ins gelobte Land.
Für #Christinnen und #Christen ist der heutige #Gründonnerstag Anlass für einen #Gottesdienst im #Kirchenjahr, an dem wir uns in besonderer Weise des letzten Mahles Jesu mit seinem engsten Kreis am Pessach-Fest erinnern.
Dazu ein paar Gedanken an diesem besonderen Festtag.
Die Geschichte von der Auferweckung des Lazarus, die uns am heutigen Passionssonntag im Evangelium nach Johannes (Joh. 11,1-45) erzählt wird, ist eine sehr umfangreiche und schon fast etwas langatmige Lesung. Aber das ist Absicht: Denn sie will uns ausbremsen. Und uns in Frage stellen. Gerade auch mit unseren Glaubenswahrheiten, die wir möglicherweise mit uns herumtragen. – Ein paar sonntägliche Gedanken dazu.
Heute geht es um Blindheit und Finsternis, um Heilung und Taufe, um Bekehrung und Nachfolge. Und wie das alles miteinander zusammenhängt. – Ein paar Gedanken zum heutigen Sonntag.
Im heutigen Evangelium von der Begegnung Jesu mit einer Frau am Jakobsbrunnen bei Sychar in Samarien werden uns gleich zwei Begebenheiten erzählt, die für die damalige Zeit und die Umwelt Jesu eigentlich vollkommen unmöglich waren: Jesus lässt sich als Mann in der Öffentlichkeit auf ein Gespräch mit einer Frau über deren Leben ein, mehr noch, er beginnt sogar selbst das Gespräch. Und zudem handelt es sich bei dieser Frau um eine Samaritanerin, also eine Angehörige einer Religion, die sich zwar selber in der jüdischen Tradition stehend sieht, von Menschen jüdischen Glaubens aber als eine nicht-jüdische Gruppierung betrachtet wird, mit der man aus verschiedenen Gründen keinen Kontakt pflegen sollte.
Jesus kümmert sich aber nicht um solche gesellschaftlichen Sitten und Vorbehalte. Denn ihm ist es wichtig, die frohe Botschaft Gottes zu vermitteln, die allen Menschen zugänglich sein soll. Alle Menschen sollen in ihren Herzen und mit ihrem Leben eine lebendige Beziehung zu Gott aufbauen können. Dieses Ziel steht für Jesus über allen Sitten und Normen.
Zur Frage, was das für uns und für unseren Glauben bedeutet, mache ich mir in diesem Video ein paar Sonntagsgedanken.
„Demokratie darf nicht so weit gehen, dass man in der Familie darüber abstimmt, wer der Vater ist“, so hat sich Willy #Brandt einmal über unser politisches System geäußert.
„Unser #Glaube darf nicht so weit gehen, dass wir in der #Kirche darüber abstimmen, wer #Gott ist“, würde ich das für unsere christliche #Religion formulieren wollen.
Ich möchte Euch mit diesem Video dazu einladen, mit mir gemeinsam über die Themen Gott, #Heiligkeit und #Profanität nachzudenken.