Alt-Katholischer Bischof Dr. Matthias Ring ruft dazu auf, im Licht des Evangeliums um politische Positionisierungen miteinander zu ringen

60. Ordentliche Bistumssynode nimmt den Bericht des Bischofs entgegen, tritt dem Aktionsbündnis „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ bei und beschließt, bei der Synode 2018 einen ganzen Tag für das Thema ‚Frieden‘ zu reservieren.

Am ersten Tag der Alt-Katholischen Bistumssynode 2016, die vom 29. September bis zum 2. Oktober im Erbacher Hof in Mainz tagt, berichtete Bischof Dr. Matthias Ring über die Arbeit der zurückliegenden zwei Jahre seit der letzten Synode. Dabei warf er einen Blick auf die weiteren Entwicklungen im deutschen Bistum. Besondere Schwerpunkte in seinem Bericht waren dabei die Auseinandersetzung mit dem Thema Sakrament der Ehe. Es wird diese Synode und das Bistum noch über mehrere Jahre beschäftigen. Ein weiteres wichtiges Thema war die Frage von Stellungnahmen des Bischofs bzw. des Bistums zu aktuellen politischen „Alt-Katholischer Bischof Dr. Matthias Ring ruft dazu auf, im Licht des Evangeliums um politische Positionisierungen miteinander zu ringen“ weiterlesen

Alt-Katholische Bistumssynode startet heute

Am heutigen Donnerstag, 29. September 2016, startet am Nachmittag die 60. Ordentliche Bistumssynode des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland in Mainz. Wie bei den letzten Synoden dürfen wir wieder im Ehrbacher Hof, dem Tagungszentrum des römisch-katholischen Bistums Mainz, unsere Synode abhalten. – Ein schönes Zeichen der ökumenischen Beziehungen zwischen unseren beiden katholischen Kirchen.

Auf der Tagesordnung der diesjährigen Synode stehen zwischen verschiedenen Fragen, welche die Synodal- und Gemeindeordnung betreffen, diesmal vor allem auch thematische Gespräche und Diskussionen u.a. um den Komplex ‚Ehe, Sakrament, Partnerschaft‘; für diesen Themenbereich, der die alt-katholische Kirche „Alt-Katholische Bistumssynode startet heute“ weiterlesen

Jubiläums-Freitag auf dem Katholikentag in Leipzig

Damals war es zwar kein Freitag, sondern Pfingstmontag, aber dennoch haben wir heute auf dem Katholikentag in Leipzig das 20ste Jubliäum der Weihe unserer ersten Priesterinnen gefeiert.

Anscheinend gab es auch im ZDF eine Meldung dazu, denn wir wurden heute sehr häufig darauf angesprochen. Eine andere Reaktion, die uns überdurchschnittlich häufig begegnete: „Schön, dass Sie da sind!“ Das hat uns natürlich überaus gefreut.

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Kaffee als Hallo-Wach-Elexier des Standdienstes

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Heute vor 20 Jahren: Alt-Katholische Priesterinnenweihe

von links nach rechts: Priesterin Angelia Berlis, Bischof Joachim Vobbe, Priesterin Regina Pickel-Bossau

An diesen Tag vor nunmehr 20 Jahren erinnere ich mich immer wieder besonders gerne. Denn am 27. Mai 1996 – es war ein Pfingstmontag – wurden in Konstanz mit Angela Berlis und Regina Pickel-Bossau die ersten beiden Frauen zu katholischen Priesterinnen für das Katholische Bistum der Alt-Katholikinnen und Alt-Katholiken geweiht.

Vorausgegangen war dieser Weihe der Beschluss der 51. Ordentlichen Bistumssynode im Mai 1994, dass Männer und Frauen in der Kirche die gleichen Rechte hätten. „Insbesondere „Heute vor 20 Jahren: Alt-Katholische Priesterinnenweihe“ weiterlesen

Katholikentag in Leipzig – Aufbautag

Also entweder kommt mein mobiler Rechner in die Jahre oder die Internet-Verbindung in meiner Unterkunft ist sehr dürftig …

Ein paar kurze erste Impressionen:

Ein relativ großes Team war heute beim Aufbau des Standes dabei. Wir sind direkt bei den anderen katholischen Bistümern unserer großen römisch-katholischen Schwesterkirche platziert. Neben uns steht das Bistum Rottenburg-Stuttgart, uns gegenüber das Bistum Essen.

Im Moment ist der Stand noch nicht ganz komplett. Ein Bauteil „Katholikentag in Leipzig – Aufbautag“ weiterlesen

Die Illusion vom christlichen Abendland. Glaubwürdigkeit als entscheidende christliche Währung

Der folgende Beitrag erscheint in der aktuellen Ausgabe der alt-katholischen Monatszeitschrift ‚Christen heute‘ als Ansichtssache. – Die aktuelle Ausgabe kann unter www.christen-heute.de als pdf heruntergeladen werden.

Seit im letzten Jahr zahlreiche Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, ist immer wieder davon die Rede, dass unser Christliches Abendland bedroht sei. Die christlichen Werte – so die Befürchtung – könnten angesichts der vielen Muslime, die unter den Flüchtlingen seien, verloren gehen. Interessanterweise werden diese Sorgen vor allem von Menschen, Gruppierungen und Parteien geschürt, bei denen mir immer wieder schleierhaft ist, was diese unter dem ‚Christlichen Abendland’ bzw. den ‚christlichen Werten’ verstehen.

Betrachten wir die Lage mal nüchtern: Deutschland hatte Ende 2014 rund 81 Millionen Einwohner. Davon gehörten rund 62 Prozent, also etwa 50 Millionen Menschen, einer „Die Illusion vom christlichen Abendland. Glaubwürdigkeit als entscheidende christliche Währung“ weiterlesen