Eins werden mit dem, was man sagt oder tut. Das kann man bei guten Musiker*innen und Schauspieler*innen erleben. Ich durfte es jetzt in den letzten Tagen erst wieder bei einigen Konzerten erleben. Diese Künstler*innen könnten uns Christ*innen darin gute Vorbilder sein. Darin, eins zu werden mit dem, was man sagt oder tut. Dazu ein paar Sonntagsgedanken zum Bibeltext dieses Sonntags.
Autoren-Archive: Pfr. Walter Jungbauer
Recht und Gerechtigkeit – Gedanken zum 29. Sonntag der Lesereihe C
Zwischen Recht und Gerechtigkeit liegt manchmal eine Kluft. Davon erzählt auch das Gleichnis, welches an diesem Sonntag die Evangelien-Lesung bestimmt. Um dieses Thema drehen sich meine Gedanken. Vielleicht auch mit ein paar Gedankenanregungen für Dich.
cool-katholisch – Gedanken zum 28. Sonntag der Lesereihe C
Wir Alt-Katholikinnen und Alt-Katholiken diskutieren ja immer wieder gerne über unseren Namen. Weil das „alt“ darin möglicherweise die eine oder den anderen auf eine etwas falsche Fährte führen könnte. Aber: Geht es denn wirklich um unseren Namen, wenn wir den Versuch unternehmen, als Kirche in der Nachfolge Jesu zu stehen? – Dazu ein paar Gedanken vor dem Hintergrund des Sonntags-Evangeliums.
Fasten – Gedanken zum Fest Erntedank
Meine Gedanken heute halten sich an diesem Sonntag an die evangelische Leseordnung, da ich in einem ökumenischen Erntedank-Gottesdienst predige.
Im Buch des Propheten Jesaja haben wir es dabei mit einer Lesung zu tun, die so gar nicht zum Erntedankfest zu passen scheint. Denn nicht die Ernte und der Dank dafür stehen im Mittelpunkt, sondern es ist ein Aufruf zum Fasten.
Was es damit auf sich hat, und wie Erntedank und dieser Aufruf zum Fasten zusammenpassen, darüber habe ich mir in diesem Video ein paar Gedanken gemacht.
Engel – Gedanken zum 26. Sonntag der Lesereihe C
Seraphim. Cherubim. Erzengel. Engel. – Wer etwas zum Thema Angelologie – so heißt die Lehre von den Engeln auf theologisch – erfahren will, und darüber, was Engel auch für uns heute noch bedeuten können, ist bei den Gedanken zum Sonntag an diesem Wochenende vor dem Fest des Erzengels Michael und aller Engel (29. September) an der richtigen Stelle.
paradiesisch – Gedanken zum 25. Sonntag der Lesereihe C
Prophetinnen und Propheten sind unangenehmen Menschen. Sie sagen einem Sachen ins Gesicht, die man nicht hören will.
Sie führen einem Wahrheiten vor Augen, die man nicht sehen will. Sie holen einen aus den Kuschelecken, in denen man es sich so gemütlich eingerichtet hat, und konfrontieren einen mit der oft nackten und harten Realität.
Bei Amos, aus dessen Buch wir heute eine Lesung hören, handelt es sich dabei um einen Propheten, der besonders ungeschminkt Kritik übt. Und er kann dies, weil er nicht von seiner Aufgabe als Prophet lebt, also nicht nach dem Motto „Wes Brot ich eß, des Lied ich sing“ handeln muss, sondern als Viehzüchter und Maulbeerbaum-Veredler einen ganz anderen Brotberuf hat.
Jesus hat sich von Anbeginn seines öffentlichen Auftretens immer auf die Propheten berufen. Er hat sich in diese Glaubensgeschichte seines Volkes Israel hineingestellt. Was durch die Geschichte hindurch an Gotteswort ergangen ist, das bleibt wahr und gültig. Jesus wirklich verstehen kann eigentlich nur, wer die Botschaft der Propheten vernommen hat.
Ein paar Sonntagsgedanken zur Lesung aus dem Buch des Propheten Amos (8,4-7).
Gedanken zum Frauensonntag
An diesem Sonntag sind die Sonntagsgedanken dialogisch-ökumenisch. Gemeinsam haben sich meine Frau Christine Guse, Pastorin der Evangelisch-methodistischen Friedenskirche in Ellerbek, und ich in einer Dialog-Predigt Gedanken zum Text des Frauensonntags gemacht, den die alt-katholische Gemeinde Hamburg am 14. September (nach-)gefeiert hat.
Es geht um Segen, darum Segen zu empfangen und Segen zu sein.
unbegreiflich – Gedanken zum 23. Sonntag der Lesereihe C
Der Halt, den christlicher Glaube geben kann, gleicht den glitschigen Planken eines Fischerbootes auf hoher See. Wer absolute Sicherheit sucht, ist hier in der falschen Religion gelandet.
Aber moderne und an Gott glaubende Menschen, die bereit sind, die Vielfalt und die Buntheit des Lebens als Reichtum wahrzunehmen und auch unterschiedliche Sichtweisen stehen lassen zu können, könnten sich hier wohl fühlen.
Ein paar Sonntags-Gedanken zur Unbegreiflichkeit Gottes.
Sitzordnung – Gedanken zum 22. Sonntag der Lesereihe C
Mit den Gottesdiensten, die wir feiern, soll eigentlich eine leise Ahnung davon erfahrbar werden, was wir vom himmlischen Gottesdienst, vom Fest im Reich Gottes erhoffen und ersehnen. Dies ist nicht immer so erfahrbar, wie es sein sollte. Denn wir hängen oft genug in Strukturen fest, die nicht vom Gottesreich erzählen. Jesus nimmt das im Evangelium dieses Sonntags in den Blick und zeigt uns, wie es anders sein könnte. Dazu ein paar Gedanken von mir.
Glaube Hoffnung Liebe – Gedanken zum 21. Sonntag der Lesereihe C
Das Gleichnis, welches Jesus im Ausschnitt der Lesungen dieses Sonntags aus dem Lukas-Evangelium (Lukas 13,22-30) erzählt, fordert zum Kampf auf und dazu, sich durch eine enge Tür hindurchzudrängen. Klingt mehr nach Leistung und Härte als nach Erlösung und Befreiung. Grund genug für mich, mich in den Gedanken zum Sonntag etwas intensiver mit diesem Text auseinanderzusetzen.