Gott nachahmen – Gedanken zum 4. Sonntag der österlichen Bußzeit

„Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung“, so wird uns an diesem Sonntag im zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth zugesagt (2 Korinther 5,17).

Wir sind durch unser ganzes Leben hindurch auf dem Weg zu diesem Zustand: Eine neue Schöpfung zu werden. Wir müssen und dürfen immer wieder umkehren auf den Weg Gottes, und werden Verzeihung und Neuanfang erleben. So wie es uns an diesem Sonntag auch im Evangelium erzählt wird (Lukas 15,1-3.11-32).

Über diesen Weg der Umkehr, und was das mit unserem ganz konkreten Leben zu tun hat, darüber habe ich mir in diesem Video ein paar Gedanken gemacht.

Pilgerstraßen – Gedanken zum 3. Sonntag der österlichen Bußzeit

Im Buch Exodus wird uns an diesem Sonntag von der Begegnung Mose mit Gott im brennenden Dornbusch erzählt. Eine Begegnung, die nach der biblischen Erzählung weitreichende Folgen hatte – denn sie führte zum Auszug Israels aus Ägypten in das gelobte Land. Eine Pilgerschaft, die lt. der Überlieferung im Alten Testament 40 Jahre gedauert hat. – Auch wir sind auf Pilgerschaft. Unser ganzes Leben hindurch. Über solch eine Pilgerschaft habe ich mich in diesem Video ein paar Gedanken gemacht.

Herr, unser Herr – Gedanken zum 1. Sonntag der österlichen Bußzeit

Ist Gott männlich zu definieren? Der Titel „Herr“ und der Eindruck, den man in vielen biblischen Texten gewinnen kann, scheinen dies nahezulegen. Die Rhetorik in meiner Frage lässt die Vermutung zu, dass ich einer solchen Definition nicht folgen würde. Sie ist mir zu einseitig. Und sie lässt u.a. auch außer Acht, dass ein großer Teil der erwähnten biblischen Texte von Männern in patriarchal geprägten Gesellschaften verfasst wurde – was gewisse Auswirkungen auf die Sichtweise gehabt haben dürfte, aus der heraus diese Männer ihre Texte verfasst haben. Allerdings finden sich auch zahlreiche Spuren in der Bibel, die einen anderen Blickwinkel eröffnen. Ich gehe in meinen Sonntagsgedanken an diesem Wochenende diesen Spuren vor dem Hintergrund der Lesungstexte aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom (Römer 10,8-13) und des Psalms 91 nach, die zwar beide mit dem Begriff „Herr“ arbeiten, aber gleichzeitig Seiten Gottes eröffnen, die eher von Barmherzigkeit und Sensibilität sprechen – Begriffe, die ich mir nicht unbedingt einfallen, wenn ich mit dem Titel „Herr“ zu tun habe.

blind – Gedanken zum 8. Sonntag der Lesereihe C

An diesem Sonntag hören wir im Evangelium Worte, die nach Kenntnis der theologischen Wissenschaft sämtlich aus der so genannten Wortquelle Q stammen und damit relativ nah an dem dran sind, was Jesus seinen Jüngerinnen und Jüngern, und den Menschen, die um ihn waren erzählt hat. Dabei geht es u.a. um das Blind-Sein. Jesus erwähnt dieses Phänomen menschlicher Existenz nur kurz in den Gleichnissen, die wir an diesem Sonntag hören. Trotzdem macht er es gleichzeitig so prägnant, dass ich nicht umhin kam, mir etwas intensivere Gedanken über diesen Text zu machen.

hartnäckig & beharrlich – Gedanken zum 5. Sonntag im Lesejahr C

Im heutigen Evangelium fordert Jesus den Simon Petrus auf, trotz der Misserfolge des Fischfangs der Nacht erneut auf den See zu fahren, und seine Netze auszuwerfen. Simon Petrus vertraut ihm. Und der Erfolg droht die Netze zu zerreißen – was dieses Evangelium für uns heute bedeuten könnte, darüber mache ich mir in diesem Video ein paar Gedanken.

Sehnsucht – Gedanken zum Sonntag Darstellung des Herrn / Lichtmess

Hanna und Simeon sind die zwei zentralen Gestalten im Evangelium dieses Sonntags. Sie sind Suchende und Wartende. In Jesus Christus finden sie schließlich, was sie ersehnt, wonach sie gesucht, worauf sie gewartet haben. Ihre Hoffnung wird erfüllt. – Darüber mache ich mir in diesem Video ein paar Gedanken.