Nähe Gottes – Gedanken zum 1. Weihnachtsfeiertag

Wie können wir angesichts von Krieg und Zerstörung, wie sie uns in dieser Welt immer wieder begegnen, von der Nähe Gottes reden? Ist das nicht absurd? Im Buch des Propheten Jesaja wird uns vermittelt: Gott ist da! Gott ist König! Auch dann, wenn wir es vielleicht nicht spüren. 

Eine Botschaft, die m.E. auch das Weihnachtsfest und die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus, die wir an Weihnachten feiern, erzählen wollen. 

Dazu ein paar Gedanken zum 1. Weihnachtsfeiertag. 

Perfektes Weihnachtsfest – Gedanken zur Weihnacht 2025

Zu Beginn der Christmette heute Abend in der Kapelle des Ökumenischen Forums HafenCity in Hamburg haben wir das klassische Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ gesungen. Es rührt sicherlich unsere Herzen an. Aber es packt auch etwas dick den Zuckerguß auf das Fest der Geburt Christi in dieser Welt.

Ob es wirklich eine so perfekt „stille Nacht“ war, als Jesus geboren wurde? „Holder Knabe in lockigem Haar“?

Manchmal erscheint das Weihnachtsfest mir wie eine maßlose Überforderung, in die wir all unsere Sehnsüchte und Wünsche hineinprojizieren. Eine Suche nach einer Perfektion, die wir nie erreichen können.

Darüber habe ich mir in diesem Weihnachts-Video ein paar Gedanken gemacht.

Immanuel – Gott mit uns – Gedanken zum 4. Advent

Mit dem heutigen Evangelium sind wir – auch Jahreszeitlich – sozusagen im unmittelbaren Vorfeld der Weihnachtsgeschichte.

Dabei greift der Evangelist Matthäus mit seiner Erzählung auf einen Text aus dem Buch des Propheten Jesaja zurück, in der von einem Kind erzählt wird, welches den verheißungsvollen Beinamen „Immanuel“ – Gott mit uns – trägt.

Was die Lesung aus Jesaja und die Erzählung aus dem Matthäus-Evangelium uns auch heute noch vermitteln können, dazu habe ich mir ein paar adventliche Sonntagsgedanken gemacht.

Hoffnung – Gedanken zum 2. Adventssonntag

Das Licht der Hoffnung will allen Menschen leuchten. Davon erzählt uns auch die Geschichte, die wir heute aus dem Buch des Propheten Jesaja hören können.

Dazu ein paar adventliche Sonntagsgedanken.

Weckruf – Gedanken zum 1. Adventssonntag

Mit dem neuen Kirchenjahr, welches mit dem 1. Advent beginnt, stehen wir wieder am Anfang. Genauso, wie wir immer wieder am Anfang auf dem Weg in der Nachfolge Christi stehen.

Deswegen sind alle drei Lesungen, die wir heute im Gottesdienst hören können, wie ein Weckruf zu verstehen. Ein Weckruf, erneut in die Nachfolge Jesu einzutreten.

Dazu ein paar Sonntagsgedanken.

Gottes Reich wächst – Sonntag vom wiederkommenden Herrn

Der letzte Sonntag im Kirchenjahr wird in der alt-katholischen Tradition der „Sonntag vom Wiederkommenden Herrn“ genannt – in anderen Traditionen „Christkönig“ oder „Ewigkeitssonntag“.

Dieser Name erzählt uns etwas über die Zukunft, über unsere Hoffnung, die sich mit unsrem Glauben verbindet.

Aber es erzählt uns auch etwas über unsere Gegenwart, über den Anbruch des Reiches Gottes im hier und heute, über Jesus Christus, unseren Herrn und Bruder, der in jedem Gottesdienst mitten unter uns ist.

Dazu ein paar Sonntagsgedanken.

Nachfolge jetzt – zum 33. Sonntag der Lesereihe C

„Ecclesia“ – das ist das alt-griechische Wort für „Kirche“. Übersetzt heißt „Ecclesia“ so viel wie „die Herausgerufene“. Der Begriff wurde aus dem profanen Bereich übernommen, wo er im antiken Griechenland die „Volksversammlung“ in den Städten bezeichnete.

Die Mitglieder dieser „Kirche“ zählen damit selbst zu den „Herausgerufenen“, denen, die von Christus herausgerufen wurden in die Nachfolge.

Ich habe mir in diesem Video ein paar Gedanken darüber gemacht, welche Bedeutung dies vor dem Hintergrund der Evangelien-Lesung dieses Sonntags für uns Christinnen und Christen hat.

Weiter Leben – Gedanken zum 32. Sonntag der Lesereihe C

Das heutige Evangelium bietet uns eine spannende Auseinandersetzung zwischen den Sadduzäern und Jesus. Ein theologisches Streitgespräch über die Auferstehung der Toten. Einen konstruierten Fall, mit dem die Sadduzäer Jesus lächerlich machen wollen. Und eine dafür an den Haaren herbeigezogene Geschichte.

Scheinbar sind diese Fragen, die heute erörtert werden, weit weg von unseren Lebensfragen. Aber bei genauem Zuhören und Nachdenken werden sie hautnah für alle, die nach einem wahren und Sinn erfüllten Leben fragen.

Dazu ein paar sonntägliche Gedanken.

faszinierend – Gedanken zum 31. Sonntag der Lesereihe C

Gott sieht alles! – Das war lange ein Erziehungsspruch, der dazu genutzt wurde, Kinder auch dann zu Wohlverhalten zu bringen, wenn man sie als Erwachsener mal nicht im Auge behalten konnte.

Da wurde Gott zum Big Brother der Dauerüberwachung gemacht, der dann natürlich auch sofort haarklein notiert, wo man mal Mist gebaut oder Unsinn angestellt hat.

Ich hoffe, dass dieses Verständnis von Gott sieht alles! mittlerweile ausgestorben ist oder zumindest auf dem Weg ist, auszusterben. Denn das Gott sieht alles! kann auch etwas Trostreiches und Bewahrendes in sich bergen: Ich bin gesehen! Ich bin nicht allein! Ich werde gehalten! Ich werde so wahrgenommen wie von einem guten Freund oder einer guten Freundin, die mich durch mein Leben geleiten.

Damit beschäftigen sich an diesem Wochenende meine Gedanken zum Sonntag. Und ich hoffe, es sind auch Gedanken-Anregungen für Euch dabei.