Kirche & Zukunft – Gedanken zum Weißen Sonntag

In der Apostelgeschichte hören wir in den Gottesdiensten an diesem Wochenende eine Geschichte vom Anfang der entstehenden christlichen Gemeinschaft. Der Vergleich zur heutigen Situation von Kirche und Gemeinden kann uns dabei einiges an Fragen stellen. Fragen, mit denen wir uns auch auf dem Dekanatstag des Dekanats Nord am 28. Juni 2025 auseinandersetzen werden. – In diesem Video mache ich mir ein paar Gedanken dazu.

Den Lebendigen suchen – Gedanken zur Osternacht

Die Osternacht erzählt vom Leben und von Lebendigkeit. Diese drückt sich für mich auch immer im Osterlachen aus, welches ich seit vielen Jahren pflege. Allen, die dieses Video anschauen, werden daher auch eine ganze Reihe an österlichen Witzen begegnen. Und ich denke ich über das Evangelium der Auferstehung nach, wie es uns beim Evangelisten Lukas überliefert wird. – Ein gesegnetes und fröhliches Osterfest Euch allen!

Gestörte Gemeinschaft – Gedanken zum Gründonnerstag

Mit der Harmonie war es schon in den ersten Gemeinden der frühen Kirche nicht immer zum Besten gestellt. Der Apostel Paulus geht darauf in seinen Briefen ein. Im ersten Korinther-Brief überliefert er uns in diesem Zusammenhang den ersten biblischen Text vom letzten Abendmahl Jesu. – Über diesen Text, der am Gründonnerstag im Gottesdienst gelesen wird, habe ich mir in diesem Video ein paar Gedanken gemacht.

Gesetz – Gedanken zum 5. Sonntag der österlichen Bußzeit

Über andere zu lästern, hinter ihrem Rücken Behauptungen, Gerüchte und Vorurteile zu verbreiten oder sie zu verurteilen – das ist relativ einfach und bedarf keiner großen Anstrengung. Das Evangelium dieses Sonntags erzählt uns davon. Sich aber stattdessen mit den eigenen Fehlern, dem eigenen Versagen, der eigenen Unzulänglichkeit auseinanderzusetzen – das ist unbequem und lästig. Denn es bedeutet, in die eigenen Abgründe zu blicken und ggf. durchaus auch vieles von dem bei sich selbst zu finden, was man bei anderen so gerne kritisiert. Ein paar Gedanken dazu in diesem Video.

Gott nachahmen – Gedanken zum 4. Sonntag der österlichen Bußzeit

„Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung“, so wird uns an diesem Sonntag im zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth zugesagt (2 Korinther 5,17).

Wir sind durch unser ganzes Leben hindurch auf dem Weg zu diesem Zustand: Eine neue Schöpfung zu werden. Wir müssen und dürfen immer wieder umkehren auf den Weg Gottes, und werden Verzeihung und Neuanfang erleben. So wie es uns an diesem Sonntag auch im Evangelium erzählt wird (Lukas 15,1-3.11-32).

Über diesen Weg der Umkehr, und was das mit unserem ganz konkreten Leben zu tun hat, darüber habe ich mir in diesem Video ein paar Gedanken gemacht.

Pilgerstraßen – Gedanken zum 3. Sonntag der österlichen Bußzeit

Im Buch Exodus wird uns an diesem Sonntag von der Begegnung Mose mit Gott im brennenden Dornbusch erzählt. Eine Begegnung, die nach der biblischen Erzählung weitreichende Folgen hatte – denn sie führte zum Auszug Israels aus Ägypten in das gelobte Land. Eine Pilgerschaft, die lt. der Überlieferung im Alten Testament 40 Jahre gedauert hat. – Auch wir sind auf Pilgerschaft. Unser ganzes Leben hindurch. Über solch eine Pilgerschaft habe ich mich in diesem Video ein paar Gedanken gemacht.

Herr, unser Herr – Gedanken zum 1. Sonntag der österlichen Bußzeit

Ist Gott männlich zu definieren? Der Titel „Herr“ und der Eindruck, den man in vielen biblischen Texten gewinnen kann, scheinen dies nahezulegen. Die Rhetorik in meiner Frage lässt die Vermutung zu, dass ich einer solchen Definition nicht folgen würde. Sie ist mir zu einseitig. Und sie lässt u.a. auch außer Acht, dass ein großer Teil der erwähnten biblischen Texte von Männern in patriarchal geprägten Gesellschaften verfasst wurde – was gewisse Auswirkungen auf die Sichtweise gehabt haben dürfte, aus der heraus diese Männer ihre Texte verfasst haben. Allerdings finden sich auch zahlreiche Spuren in der Bibel, die einen anderen Blickwinkel eröffnen. Ich gehe in meinen Sonntagsgedanken an diesem Wochenende diesen Spuren vor dem Hintergrund der Lesungstexte aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom (Römer 10,8-13) und des Psalms 91 nach, die zwar beide mit dem Begriff „Herr“ arbeiten, aber gleichzeitig Seiten Gottes eröffnen, die eher von Barmherzigkeit und Sensibilität sprechen – Begriffe, die ich mir nicht unbedingt einfallen, wenn ich mit dem Titel „Herr“ zu tun habe.