Engagierte Mitarbeit

Beim diesjährigen Katholikentag in Münster kann das deutsche Bistums auf zahlreiche Mitarbeitende und deren Engagement zählen. Immer sind sechs bis sieben Alt-Katholikinnen und Alt-Katholiken am Stand und stehen für Gespräche und zum Austausch mit interessierten Standbesuchenden bereit.

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Hier ein paar kleine Impressionen und Images von der Mitarbeit und Mitarbeitenden:

Schräg gegenüber dem Bistumsstand befindet sich ein Stand, der auf den bevorstehenden Kirchentag 2019 in Dortmund hinweist. Auch eine Gemeindemitglieder aus Dortmund wirken beim diesjährigen Bistumsstand in Münster mit, andere haben den Stand besucht und sich einen ersten Eindruck verschafft, was da auf sie zukommt.

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Den Abend lassen wir dann immer bei gemeinsamem Essen, Trinken, Rückblick, Austausch und Gespräch ausklingen, bevor wir müde in die Betten fallen.

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Sonnige Zeit in Münster

Heute ist schönes Wetter und Sonnenschein beim Katholikentag in Münster.

Viele Menschen kommen an unseren Stand, zahlreiche Gespräche kommen zustande.

Sonnig.

Himmelfahrts-Gottesdienst, Glaubensgeschwister über kreuz & Nässe

Der heutige Donnerstag hatte es in sich. Wie bereits Mittags in einem Beitrag gepostet, war es heute recht nass. Zwischendrin hat es richtig wie aus Eimern geschüttet.

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Der Stimmung am Bistumsstand hat es allerdings keinen Abbruch getan. Mit großer Motiviation und viel Engagement waren die Mitwirkenden bei der Sache, den vorbeikommenden Besuchenden des Katholikentages eine Idee von der alt-katholischen Kirche zu vermitteln.

Am Vormittag fand auf Einladung der Münsteraner alt-katholischen Gemeinde ein Himmelfahrts-Gottesdienst statt, zu dem Marion Wenge freundlicherweise ein paar Fotos für diesen Beitrag beigesteuert hat. Die erkrankte Prof. Dr. Angela Berlis wurde bei diesem Gottesdienst von Vikarin Klara Robbers vertreten.

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Am Nachmittag war die alt-katholische Kirche dann u.a. bei einem Gespräch „Glaubensgeschwister: nah-fremd-bereichernd. Konfessionen über Kreuz vorgestellt“ vertreten. Hier trafen unter Moderation der Bischöflichen Beauftragten für ökumenische Fragen im Offizialbezirk Oldenburg, Dr. Gabriele Lachner, die mennonitische Pastorin Corinna Schmidt, die derzeit als Geistliche Leiterin des Ökumenischen Forums HafenCity in Hamburg arbeitet, der koptisch-orthodoxe Bischof Anba Damian und für die erkrankte Prof. Berlis in Vertretung Pfarrvikar Walter Jungbauer zusammen.

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Pastorin Schmidt stellte dabei die alt-katholische Kirche vor, Pfarrvikar Jungbauer die koptisch-orthodoxe und Bischof Damian die Mennoniten. Nach der Vorstellung der jeweiligen Konfession hatte dann die Vertreterin resp. der Vertreter der vorgestellten Konfession auch noch die Möglichkeit, auf die Vorstellung zu reagieren und ggf. etwas zu ergänzen oder richtig zu stellen. Es war ein sehr anregendes Gespräch, in dem die drei Konfessionen und die rund 35 anwesenden Teilnehmenden viel über die verschiedenen Konfessionen erfuhren.

Regen in Münster …

Heute ist ein sehr regnerischer Tag beim Katholikentag in Münster.

Viele Leute flüchten sich schon fast unter unser Zeltdach, um wenigstens im Trockenen zu sein. Und sind dann positiv überrascht über den kirchlichen Stand, in dem sie gelandet sind.

Die Gespräche drehen sich um die Grundsatzfrage: Was ist das überhaupt: „Alt-Katholisch“ und selbstverständlich kommt immer wieder die Aussage: „Also unter ‚Alt‘-Katholisch habe ich mir eigentlich etwas ganz anderes, konservatives vorgestellt. Müsstet Ihr Euch nicht eigentlich einen anderen Namen zulegen?“

Nun ja, eine alte Diskussion … immer wieder neu …

Katholikentag in Münster – Bistums-Stand steht

Der Info-Stand des Alt-Katholischen Bistums steht.

Ein engagiertes Team aus verschiedenen alt-katholischen Gemeinden, vor allem aber direkt aus Münster, hat sich daran gemacht, auf der Kirchenmeile eine Präsentation der alt-katholischen Kirche aufzubauen.

Wir stehen im Themenbereich „Ökumene“ unter der Standnummer ÖK 03. Unsere Nachbarn sind u.a. das Ökumenische Forum HafenCity aus Hamburg und auch die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) ist nicht allzuweit entfernt.

Schöne Tage stehen bevor (auch wenn morgen erst mal etwas Regen angesagt ist).

Und eine kleine Programmänderung: Prof. Dr. Angela Berlis kann wg. Erkrankung leider nicht zum Katholikentag kommen. Daher wird beim Himmelfahrts-Gottesdienst der Pfarrgemeinde Münster morgen Vormittag Vikarin Klara Robbers (Offenbach) mit am Altar stehen und morgen Nachmittag springt Pfarrvikar Walter Jungbauer bei der Veranstaltung „Glaubensgeschiwster: fremd-nah-bereichernd. Konfessionen über Kreuz vorgestellt“ für Prof. Berlis ein.

Und hier noch ein paar Impressionen von Katholikentag bzw. unserem Stand auf der Kirchenmeile:

Ausblick auf die Lima-Liturgie

Morgen, Samstag, 27. Mai, 15 Uhr, findet auf dem Kirchentag in Berlin in der St.-Thomas-Kirche, Mariannenplatz 28 ein besonderer Ökumenischer Gottesdienst statt:

Eucharistie als Gastmahl. Lima-Liturgie auf dem Kirchentag in Berlin. Gemeinsam das Abendmahl feiern mit Bischöfin Kirsten Fehrs (Nordkirche), Bischof Dr. Robert Innes (Diözese der Kirche von England in Europa / Anglikaner), Bischof Åke Bonnier (Evangelische Kirche von Schweden) und Bischof Dr. Matthias Ring (Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland).

Es empfiehlt sich, rund eine halbe Stunde vor Beginn da zu sein, da die Lima-Liturgie immer von zahlreichen Menschen besucht wird.

Lima-Liturgie DEKT Berlin 2017

Plaßmann-Tag auf dem Kirchentag in Berlin

Heute standen die Vorträge und die Ausstellung mit den Karikaturen von Thomas Plaßmann im Mittelpunkt der alt-katholischen Beiträge zum Kirchentag in Berlin.

Am Morgen als erster Vortrag auf dem MarktPlatz im Markt der Möglichkeiten ein Vortrag von Thomas Plaßmann über seine Arbeit und das Karikaturen-Zeichnen. Am frühen Nachmittag dann die Eröffnung der Ausstellung seiner Karikaturen im Alt-Katholischen Gemeindezentrum Berlin, die noch bis einschließlich Sonntag-Mittag zu sehen ist. Und am Abend schließlich der Vortrag über seine Arbeit im Gemeindezentrum.

Hier ein paar fotografische Impressionen von diesem Tag:

Für morgen, Freitag, möchte ich – neben der Ausstellung und unserem Informations-Stand auf dem Markt der Möglichkeiten des Kirchentages, bei dem auch zahlreiche Postkarten mit Motiven von Thomas Plaßmann kostenfrei erhältlich sind – vor allem auf den Ökumenischen Frauengottesdienst am Nachmittag um 15 Uhr in der Pfingstkirche, Petersburger Platz 5, Friedrichshain, und für 16 Uhr auf eine Podiumsdiskussion über Armut in Deutschland in der Kirche St. Augustin, Dänenstraße 17/18, Prenzlauer Berg hinweisen.

Thomas Plaßmann auf dem Kirchentag in Berlin

Nachdem gestern der Aufbau des Standes auf dem Markt der Möglichkeiten (Halle 1.1a, Messegelände) geschafft wurde und beim Abend der Begegnung viele Menschen am Stand der Alt-Katholischen Pfarrgemeinde Berlin vorbeigekommen sind, geht es heute richtig los.

Heute ist der Karikaturist Thomas Plaßmann auf Einladung des Alt-Katholischen Bistums auf dem Kirchentag in Berlin. Er wird um 10.30 Uhr auf dem Markt der Möglichkeiten in Halle 1.1b auf dem so genannten MarktPlatz einen Vortrag über seine Arbeit halten und dabei auch live zeichnen.

Darüber hinaus stellen wir Karikaturen von ihm im Alt-Katholischen Gemeindezentrum in Berlin, Detmolder Straße 4 aus. Diese Ausstellung wird dann um 13 Uhr mit einer Vernissage im Beisein des Künstlers eröffnet.

Und heute Abend wird Thomas Plaßmann um 18 Uhr dann nochmal den Vortrag über seine Arbeit halten. Diesmal im Alt-Katholischen Gemeindezentrum.

Dort sind übrigens auch Bücher von ihm erhältlich, so dass man sich direkt ein Exemplar mit persönlicher Widmung zulegen kann.

Plassmann-Ausstellung

 

Evangelisch-Katholische Kirchengemeinschaft

Heute Nachmittag wurde im Dom von Uppsala die Kirchengemeinschaft zwischen der Evangelischen Kirche von Schweden und den Alt-Katholischen Kirchen der Utrechter Union geschlossen. Erzbischöfin Antje Jakelén (Schwedische Kirche) und Erzbischof Joris Vercammen (Utrechter Union) unterzeichneten im Rahmen der Generalsynode der Schwedischen Kirche die Vereinbarung, mit der ein langjähriger Gesprächs-Prozess abgeschlossen wird.

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Erzbischöfin Dr. Antje Jakelén (Foto: ©  Magnus Aronson)

Beide Kirchen haben in dem zurückliegenden Dialogprozess festgestellt, dass sie durch ein gemeinsames theologisches Fundament so tief verbunden sind, dass sie nichts daran hindert, nun die volle sakramentale Gemeinschaft zwischen ihnen festzustellen. Beide bewahren ein reiches liturgisches und eucharistisches Leben, legen Wert auf die bischöfliche Sukzession, haben das geistliche Amt auch für Frauen geöffnet, wissen sich der sichtbaren Einheit der Kirche und der ökumenischen Bewegung verpflichtet und bewahren eine offene, wenn auch kritische Haltung gegenüber den sich wandelnden Werten in der Gesellschaft.

Gleichzeitig betonen beide Seiten, dass die Einheit der Kirche nicht eine absolute Uniformität ihrer Strukturen erfordere. Auch die Formen des Gottesdienstes und selbst die Theologie könnten Unterschiede aufweisen, ohne dass dies ein Hinderungsgrund für die Kirchengemeinschaft sei. Denn Einheit bedeute Einheit in einer versöhnten Verschiedenheit.

Durch die Kirchengemeinschaft wird es beispielsweise möglich, dass getaufte Mitglieder der einen Kirchen die seelsorgerlichen Angebote der jeweils anderen Kirchenfamilie in vollem Umfang wahrnehmen können, oder auch, dass eine in der einen Kirche ordinierte Person ohne erneute Ordination in der jeweils anderen Kirche als Seelsorgerin bzw. Seelsorger tätig werden kann.

Für den Bischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland, Dr. Matthias Ring, ist dies ein ermutigendes Zeichen für das Jahr des Reformationsjubiläums: „Wir bauen gemeinsam Brücken zwischen Kirchen evangelischer und katholischer Tradition und suchen so neue kirchliche Gemeinschaft in konfessioneller Vielfalt.“

Informationen zur  Schwedischen Kirche unter www.churchofsweden.org

Der Abschlussbericht des Dialogprozesses ist abrufbar auf der Bistumsseite des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland unter: Ökumene mit der Kirche von Schweden

Kurzer Rückblick auf die Alt-Katholische Bistumssynode und Fotos vom letzten Tag der Synode

In seiner Abschlusspredigt nahm Generalvikar Jürgen Wenge auf das Gleichnis vom Senfkorn Bezug (Lk 17,5-10 par.) und machte damit deutlich, dass wir – wie die Synode gezeigt habe – auch „in unserer Senfkornkirche“ schon einiges bewegen können, wenn wir unseren Gott immer wieder um einen lebensstärkenden Glauben bitten, wie dies auch die Jünger Jesu getan hätten. Dabei sei er beeindruckt gewesen davon, mit welcher Gelassenheit bei gleichzeitiger Ernsthaftigkeit die Synode gearbeitet habe.

Gesprochen wurde auf der Synode über so manche spannende Themen. Mittelpunkt war dabei die Weiterführung „Kurzer Rückblick auf die Alt-Katholische Bistumssynode und Fotos vom letzten Tag der Synode“ weiterlesen