Gedanken zum Frauensonntag

An diesem Sonntag sind die Sonntagsgedanken dialogisch-ökumenisch. Gemeinsam haben sich meine Frau Christine Guse, Pastorin der Evangelisch-methodistischen Friedenskirche in Ellerbek, und ich in einer Dialog-Predigt Gedanken zum Text des Frauensonntags gemacht, den die alt-katholische Gemeinde Hamburg am 14. September (nach-)gefeiert hat.

Es geht um Segen, darum Segen zu empfangen und Segen zu sein.

unbegreiflich – Gedanken zum 23. Sonntag der Lesereihe C

Der Halt, den christlicher Glaube geben kann, gleicht den glitschigen Planken eines Fischerbootes auf hoher See. Wer absolute Sicherheit sucht, ist hier in der falschen Religion gelandet. 

Aber moderne und an Gott glaubende Menschen, die bereit sind, die Vielfalt und die Buntheit des Lebens als Reichtum wahrzunehmen und auch unterschiedliche Sichtweisen stehen lassen zu können, könnten sich hier wohl fühlen. 

Ein paar Sonntags-Gedanken zur Unbegreiflichkeit Gottes.

Sitzordnung – Gedanken zum 22. Sonntag der Lesereihe C

Mit den Gottesdiensten, die wir feiern, soll eigentlich eine leise Ahnung davon erfahrbar werden, was wir vom himmlischen Gottesdienst, vom Fest im Reich Gottes erhoffen und ersehnen. Dies ist nicht immer so erfahrbar, wie es sein sollte. Denn wir hängen oft genug in Strukturen fest, die nicht vom Gottesreich erzählen. Jesus nimmt das im Evangelium dieses Sonntags in den Blick und zeigt uns, wie es anders sein könnte. Dazu ein paar Gedanken von mir.

Glaube Hoffnung Liebe – Gedanken zum 21. Sonntag der Lesereihe C

Das Gleichnis, welches Jesus im Ausschnitt der Lesungen dieses Sonntags aus dem Lukas-Evangelium (Lukas 13,22-30) erzählt, fordert zum Kampf auf und dazu, sich durch eine enge Tür hindurchzudrängen. Klingt mehr nach Leistung und Härte als nach Erlösung und Befreiung. Grund genug für mich, mich in den Gedanken zum Sonntag etwas intensiver mit diesem Text auseinanderzusetzen.

Heilig – Gedanken zum 20. Sonntag der Lesereihe C

An diesem Wochenende beschäftige ich mich mit der für diesen Sonntag vorgesehenen Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 12,1-4). Es geht um Heil, um Heilung, um Heilig. Es geht um Ökumene. Und es geht um Taizé und Frère Roger Schutz.

Und wer zwischen den Zeilen hören kann, hört vielleicht auch noch mehr.

Wie das alles zusammenhängt, erzähle ich euch in dem Video.

Hoffnung – Gedanken zum 19. Sonntag der Lesereihe C

„Glaube ist: Feststehen in dem, was man erhofft, überzeugt von Dingen, die man nicht sieht.“ (Hebräer 11,1) Der Brief an die hebräische Gemeinde, aus dem wir heute in den Gottesdiensten einen Abschnitt hören können, betrifft uns mit dieser Aussage in unserer durch Rationalität und Haben geprägten Zeit mehr denn je.

Denn unser Glaube gründet auf einer Hoffnung und unsere Überzeugung auf einer Wahrheit und Wirklichkeit, die man nicht rational begründen, nicht in Besitz nehmen und ohne Glaube auch nicht für wahr und real halten kann: Darauf, dass Gott mit uns ist und sein Reich bereits jetzt mitten unter uns angebrochen ist.

Eine Hoffnung, die uns durch diese Welt trägt.

Windhauch – Gedanken zum 18. Sonntag der Lesereihe C

Die Schriften aus der Weisheitsliteratur, besonders heute das Buch Kohelet, machen uns deutlich bewusst: Wir stehen vor Gott mit leeren Händen. Denn: Alles, was wir haben und können, verdanken wir letztlich unserem Schöpfer. All das, was Gott uns schenkt, dürfen und sollen wir dazu nutzen, um sein Reich mit unseren Möglichkeiten mit aufzubauen. Wir dürfen darauf vertrauen, dass wir von Gott erhalten, was wir brauche. Und letztlich auch das ewige Leben, von dem aus gesehen alle irdischen Reichtümer letztlich Windhauch sind. Dazu ein paar Sonntagsgedanken.

Beharrlichkeit – Gedanken zum 17. Sonntag der Lesereihe C

Die Beharrlichkeit, mit der Abraham in der ersten Lesung dieses Sonntags auf Gott einredet, grenzt schon fast an Unverschämtheit (vgl. Genesis 18,20-32). Doch er lässt nicht locker. Ich habe vor dem Hintergrund dieser Lesung und vor allem auch des Evangeliums dieses Sonntags (Lukas 11,1-13) in meinen Sonntagsgedanken ein paarÜberlegungen zum Thema Beharrlichkeit und Geduld angestellt. Beharrlichkeit und Geduld, die wir brauchen, wenn wir unser eigentliches Ziel als Kirche, als Gemeinschaft von Christinnen und Christen erreichen wollen.

Gott: mütterlich – Gedanken zum 14. Sonntag der Lesereihe C

Gott ist ein alter Mann mit langem weißem Bart, der im Himmel auf einem Thron sitzt. Eine Vorstellung, die sich bei vielen eingebrannt hat. Aber die Bibel hat ganz andere Bilder zu bieten. Der Text aus dem Buch des Propheten Jesaja, den wir an diesem Wochenende in den Gottesdiensten hören können, erzählt davon. Dazu meine Gedanken zum Sonntag.