Neuer Vorstand der ACK Hamburg

ACKH1_web4Gestern hat die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg (ACKH) einen neuen Vorstand gewählt. Neu in den Vorstand kamen dabei der syrisch-orthodoxe Diakon Evgin Can und der römisch-katholische Pfarrer Karl Schultz. Wiedergewählt wurden von den bisherigen Mitgliedern der Evangelisch-methodistische Superintendent Uwe Onnen, der russisch-orthodoxe Priester Dionysi Idavian und der evangelische Propst Matthias Bohl.

Im Vorstand arbeiten zudem die Geschäftsführerin der ACKH, Pastorin Martina Severin-Kaiser, und die geistliche Leiterin des Ökumenischen Forums HafenCity, Pastorin Antje Heider-Rottwilm, mit.

Nicht mehr zur Wahl stellten sich Frau Kerttu Salminen-Thieme von der Finnischen Seemannskirche in Hamburg, die fast zehn Jahre im Vorstand mitgearbeitet hat, sowie Pater Martin Löwenstein SJ vom ‚Kleinen Michel’, der für das römisch-katholische Erzbistum Hamburg in der ACKH war und in den letzten vier Jahren den Vorstand geleitet hat.

Laut einem ersten Statement des neuen Vorstands soll es Schwerpunkt der ACKH-Arbeit in den nächsten Jahren sein, das Profil der Ökumene in Hamburg zu schärfen. „Wir müssen stärker als ökumenische Stimme der Kirchen in der Stadt Hamburg wahrgenommen werden“, so Superintendent Onnen für den neuen Vorstand nach der Wahl. Mit dem gemeinsamen Projekt ‚Ökumenisches Forum HafenCity’ habe man 2012 ein bundesweit einzigartiges Experiment gestartet, durch welches Ökumene vom Papiertiger zu gelebter Realität geworden sei. Das Forum sei ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur ökumenischen Gemeinschaft der Kirchen; mit dem Forum sei ein ökumenischer Traum verwirklicht worden, der nicht von einer Konfession geprägt ist, ein kleines himmlisches Jerusalem in Hamburg.

In der ACKH sind mehr als 30 Kirchen in Hamburg aus den unterschiedlichen Konfessionsfamilien zusammengeschlossen. Zu ihnen gehören Orthodoxe, Orientalische, katholische, mehrere reformatorische Kirchen sowie internationale Pfingstkirchen. Die Zusammensetzung dieser großen Stadt-ACK zeigt deutlich wie sich durch Zuwanderung die kirchliche Landschaft in Hamburg verändert hat. „Gerade die wachsende Zahl kleiner Gemeinden engagiert sich verstärkt ökumenisch“, betonte der scheidende Vorsitzende Löwenstein bei der Sitzung. Deswegen habe es in den vergangenen Jahren zahlreiche Neuaufnahmen gegeben. Heute existieren die ältesten, vor 1700 Jahren gegründete Kirchen, Seite an Seite mit jungen Pfingstkirchen. Die ökumenische Arbeit der ACKH fördert nicht nur den innerkirchlichen Zusammenhalt sondern trägt auch zur gesellschaftlichen Integration und damit zum Frieden in der Stadt bei.

In diesem Jahr feiert die ACKH ihr 50stes Jubiläum mit einem Festgottesdienst am 4. Juni 2014 um 19.00 Uhr in der Evangelischen Hauptkirche St. Petri.

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