Meriam Yehya Ibrahim retten

Meriam Yehya Ibrahim (26) braucht unsere Unterstützung: Amesty International berichtet, dass die junge, schwangere Mutter aus dem Sudan wegen „Abfalls vom Glauben“ zum Tode verurteilt wurde. Außerdem soll sie wegen außerehelichem Geschlechtsverkehr mit 100 Peitschenhieben bestraft werden.

Als ich das gelesen habe, konnte ich es fast nicht glauben. Ich finde es unfassbar. Und ich würde dies auch so empfinden, wenn irgendwelche fanatischen Christen aus ihren religiösen Überzeugungen heraus Menschen so verurteilen würden – und sie haben es ja lange genug getan.

Beim Fall von Frau Ibrahim soll ein Familienangehöriger behauptet haben, dass sie Muslimin sei und einen

südsudanesischen Christen geheiratet habe. Nach dem Gesetz der Scharia, welches im Sudan gilt, darf eine Muslimin keinen nicht-muslimischen Mann heiraten. Daher wurde diese Ehe als nichtig betrachtet und sie des (ebenfalls verbotenen) außerehelichen Geschlechtsverkehrs angeklagt.

Nach eigenen Angaben ist Frau Ibrahim allerdings orthodoxe Christin, so dass dieser Vorwurf nicht zutrifft.

Da sie zudem nicht zum Islam konvertriert, wird ihr nun auch noch Glaubensabfall vorgeworfen. Und darauf steht die Todesstrafe.

Die aktuellen Informationen zum Fall finden sich auf der Website von Amnesty International unter http://amnesty.de/meriam. Dort gibt es auch die unkomplizierte Möglichkeit, mit einem E-Mail die Freilassung von Frau Ibrahim sowie die Abschaffung der Gesetze, die zu solchen menschenverachtenden Urteilen führen zu fordern.

Je mehr Menschen hier Druck auf die Regierung des Sudan ausüben, desto größer sind die Chancen, dass wir Frau Ibrahim retten können.

Von daher bitte ich alle Leserinnen und Leser, bei der Aktion mitzumachen! Es kostet nicht viel, ein Mail zu schreiben. Aber es kann Menschen retten!
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