Letzter Tag der Synode

Gestern ging die 58ste Ordentliche Bistumssynode zu Ende. Da ich gestern leider keine Zeit hatte, eine Zusammenfassung der Tweets von der Synode zu liefern, trage ich diese heute nach.

Synodale im Gespräch – Foto: Manfred Mardinskij

Zunächst äußerte sich die Synode positiv zu der im Dialogprozess angeschobenen weiteren Annäherung zwischen der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) und der Alt-Katholischen Kirche (siehe auch: ).

Der Antrag auf Einrichtung einer Kommission für die Themen des Konziliaren Prozesses – Frieden, Gerechtigkeit, Schöpfungsbewahrung – wurde dagegen von der Mehrheit nicht mitgetragen, wenngleich das Anliegen sehr unterstützt wurde. Statt dessen wurden die an den Themen interessierten dazu ermutigt, sich im Bistum miteinander zu vernetzten. Die Interessierten sollen sich mit der Gemeinde Dresden in Kontakt setzen.

Eine kleine Anekdote am Rande: Eine Synodale äußerte bezüglich Bischof Matthias: „Bei dieser Synode erlebe ich einen Bischof, der wirklich fließend Gender spricht“. Woraufhin unser fränkischer Bischof Matthias antwortete: „Ich bin schon froh, wenn ich durchgängig Hochdeutsch spreche …“

Vom dritten und vom letzten Tag, genau wie von der ganzen Synode hat Manfred Mardinskij übrigens auch bereits Fotos ins Netz gestellt: FOTOS VON DER SYNODE

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2 Kommentare zu “Letzter Tag der Synode”

  1. Was das Thema „Frieden, Gerechtigkeit & Bewahrung der Schöpfung betrifft“ finde ich das Ergebnis persönlich ausgesprochen schade, bin aber nun erst einmal auf die entsprechenden weiteren Berichte bei „Christen heute“ etc. dazu gespannt. Ich frage mich allerdings jetzt schon, wie das gehen soll, ein Anliegen zwar zu unterstützen, einen entsprechenden Beschluss aber nicht mitzutragen – das ist doch ein Widerspruch in sich! „Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein – alles andere ist vom Bösen!“… Mir fällt dazu außerdem folgende Weisheit ein: „Wer etwas verändern will, findet Wege, wer etwas verhindern will, findet Gründe“. Sicher wurden in diesem Sinne viele Gründe vorgetragen, dem Antrag nicht zuzustimmen… Seien wir doch bei den wirklich weltbewegenden Themen nicht so kleingläubig und mutlos!

  2. Man kann natürlich auch eine Kommission bilden und damit die Sache als erledigt betrachten. Ein „Ja“ zu einer Kommission kostet schließlich nichts.
    Niemand kann sich für alles engagieren; wenn sich aber Alt-Katholiken, die in Mainz nicht dabeiwaren, die sich aber vielleicht schon länger mit diesem Thema beschäftigen, vernetzen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Projekte anpacken, kann das u.U. für die Sache besser sein als (noch) eine Kommission.

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