Pressemitteilung des Bistums zur Synode: Keine Nachwuchssorgen – aber Frauenanteil unter Geistlichen gering

Bischof Dr. Matthias Ring bei der Synode in Mainz – Foto: Manfred Mardinskij

Folgende Pressemitteilung zur Bistumssynode ist gerade eben erschienen:

Bischof Dr. Matthias Ring legt der gestern eröffneten 58. Synode des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland seinen Bischofsbericht vor.

Die Personalsituation im Bistum und die Ökumene sind zwei der Schwerpunkte in dem Bericht von Bischof Ring. Zuvor war die 58. Synode der deutschen Alt-Katholikinnen und Alt-Katholiken in einem feierlichen Gottesdienst in der Mainzer Augustinerkirche eröffnet worden. Die Synode tagt noch bis Sonntag, den 30. September 2012.

»Mit sechs Diakonats- und drei Priesterweihen ist die Zahl der Weihen seit der letzten Synode erfreulich«, so Bischof Ring. »Es bedeutet, dass sich Menschen für den Dienst in unserer Kirche interessieren und begeistern – sowohl im Haupt- als auch im Ehrenamt.« Auch im kommenden Jahr werde es eine nennenswerte Anzahl an Weihen geben. Nachwuchssorgen muss sich die alt-katholische Kirche in Deutschland nicht machen. Da sieht es in anderen Kirchen schon besorgniserregender aus.

»Bedauerlicherweise ist der Frauenanteil im Klerus immer noch gering«, so der 2. Vorsitzende der Synodalvertretung Reiner Knudsen. »Ich hoffe aber, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird.«

Auf der Ebene der Gemeinden vor Ort  verzeichnet die alt-katholische Kirche eine leichte Wachstumstendenz.

Zum Ziel von Ökumene aus alt-katholischer Sicht formuliert Bischof Ring in seinem Bericht so: »Unser Ziel ist nicht die Einheitskirche und insofern auch nicht eine Wiedervereinigung getrennter Kirchen, sondern die konziliare Gemeinschaft autonomer Ortskirchen.« Kritisch äußert er sich gegenüber dem Aufruf »Ökumene jetzt: ein Gott, ein Glaube, eine Kirche« und dem darin enthaltenen Einheitsmodell. Die Alt-Katholischen Kirchen der Utrechter Union stehen in voller Kirchengemeinschaft mit der weltweiten Anglikanischen Kirchengemeinschaft. Die alt-katholische Kirche führt intensive ökumenische Dialoge in unterschiedlichen Stadien mit den Kirchen der Reformation, der Orthodoxie und der römisch-katholischen Kirche.

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