Philippinen: Erdbeben kostet Menschenleben und zerstört Kirchen – Philippinische Schwesterkirche bittet um Hilfe

Foto aus einer durch das Erdbeben zerstörten Kirche

Am 6. Februar 2012 ist es auf den Philippinen zu einem heftigen Erdbeben mit der Stärke 6,9 gekommen. Die Medien berichten über zahlreiche Todesopfer.

Das Beben ereignete sich zwischen den dicht besiedelten Inseln Negros und Cebu, rund 600 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila. Dutzende Menschen sollen alleine in der Ortschaft Planas auf Negros durch einen Erdrutsch ums Leben gekommen sein.

Auch unsere philippinische Schwesterkirche (Iglesia Filipina Independiente/Philippinische Unabhängige Kirche – PIC) ist betroffen.

Pater Herbert F. Fadriquela, Priester der PIC, schriebt per E-Mail an das Bistum:

„Ein starkes Erdbeben hat am 6. Februar 2012 um 11.49 Uhr die Inseln Cebu und Negros erschüttert. Das Erdbeben beschädigte Straßen und Betongebäude und verursachte Erdrutsche. In Cebu hat die Tsunami-Warnung, die vom philippinischen Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) nach dem Erdbeben herausgegeben wurde, Panik in der Bevölkerung verursacht. Schulen und Büros waren nachmittags geschlossen.

Das Regionalbüro für Entwicklung der Iglesia Filipina Independiente in Visayas Mindanao berichtet, dass auch die Städte Guihulngan, Jimalalud, La Libertad und Tayasan in Negros Oriental betroffen seien.

Medien berichten über 59 Todesopfer alleine heute.

Auch Dr. Oliver Gimenez, Executive Director der CERNET (Community Empowerment Ressource Network, Inc.), berichtete über einen Erdrutsch in Barangay Planas, Guihulngan, der den Tod von 13 Menschen zur Folge gehabt hätte. Mindestens 80 Menschen werden noch vermisst, während ich diese Zeilen schreibe.

Aus Tayasan, Negros Oriental, berichtete Angelyn Posadas, ein Mitarbeiter des evangelischen Entwicklungsdienstes, dass die Stromversorgung für die ganze Stadt Tayasan zusammengebrochen ist. Die Einwohner müssen deswegen in die nahe gelegene Stadt Ayungon gehen, um ihre Handys und für Licht in ihren Häusern die Taschenlampen-Akkus aufzuladen.“

Um den Menschen auf den Philippinen und der philippinischen Partnerkirche bei Ihren Hilfsarbeiten unter die Arme greifen zu können, bittet das alt-katholische Bistum um Spenden auf folgendes Konto:

  • Spendenkonto der Alt-Katholischen Kirche, Konto-Nummer: 75 00 838 bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98), Betreff: Erdbeben Philippinen.
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2 Kommentare zu „Philippinen: Erdbeben kostet Menschenleben und zerstört Kirchen – Philippinische Schwesterkirche bittet um Hilfe“

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