Priesterinnen-Weihe-Jubiläum in den Medien

Priesterinnen-Weihe von Brigitte Glaab – Übergabe von Kelch und Patene – von links nach rechts: Bischof Dr. Matthias Ring, Diakonin Hilde Freihoff, Priesterin Brigitte Glaab – Foto: Klaus Scherer

Das Jubiläum, dass im Katholischen Bistum der Alt-Katholischen Kirche vor 15 Jahren die ersten beiden Frauen zu katholischen Priesterinnen geweiht wurden, hat ein breiteres Echo in den Medien gefunden.

So führte gestern auf WDR 5 der Journalist Theo Dierkes in der Sendung „Diesseits von Eden“ ein Interview mit der Bonner Pfarrerin Henriette Crüwell und mit Bischof Matthias Ring. Der Audio-Link zur Sendung: Altkatholiken feiern Frauengleichberechtigung (dort ungefähr in der Mitte der Sendung).

Heute nun wird die Priesterin von Aschaffenburg, Brigitte Glaab, um 16.05 Uhr Interviewpartnerin in der Sendung ‚Eins zu Eins‘ auf Bayern 2 sein. Die Sendung kann später zum Nachhören unter ‚Eins zu Eins. Der Talk‘ downgeloaded werden.

Weitere Hinweise zur Resonanz des Jubiläums in elektronischen oder Print-Medien sind herzlich willkommen.

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Ein Gedanke zu „Priesterinnen-Weihe-Jubiläum in den Medien“

  1. Ich war mal römisch-katholisch. Ich hab in der Schule in Reli noch gelernt, daß das Hauptargument gegen Frauen als Priester die Tatsache wäre, daß die Apostel alles Männer waren.
    Und seit längerer Zeit kriege ich dieses irre Bild nicht mehr aus dem Schädel, was wäre, wenn man dieses Orientieren an den Aposteln mal KONSEQUENT umsetzt.

    Also:
    Es darf nur eine exakt durch 12 teilbare Anzahl an Priestern geben. Wenn einer z.B. in Einzelteilen von der Autobahn gesammelt wird (das kann jedem von uns passieren) müssen 11 andere zumindest zeitweise den Job hinschmeißen.
    3 oder 4 (weiß nicht mehr genau) von den 12 müssen eine Berufsausbildung als Fischer machen. Das ist ein Riesenproblem, da die Meere ja alle überfischt sind und einfache Küstenfischer kaum genug zu selber essen finden. (Hab mir ja schon meine Lieblingspizza abgewöhnt, das war nämlich Thunfisch…)
    Einer war ja Zöllner, also muss einer von 12 eben… Zöllner oder Finanzbeamter oder sowas gewesen sein. Das ist leicht, jedem Staat wächst früher oder später seine Bürokratie über den Kopf. Allein in Deutschland haben wir doppelt so viele Schiffahrtsbeamte wie Binnenschiffer.
    Jetzt wirds richtig kompliziert: Weil ja ein Apostel mal einer gewalttätigen Vereinigung angehört hat muss jeweils 1 Priester ebenfalls mal einer gewalttätigen Vereinigung angehört haben. Al-Quaida und Taliban werden keinen Bock haben auf christliche Priesteranwärter, die RAF existiert nicht mehr und IRA und ETA rühren sich kaum noch. Naja, wenn einer nachweisen kann, mal britischer Hooligan gewesen zu sein, müsste das eigentlich reichen… Obwooohl: Doch nicht so schwer: So wie viele Männer jetzt im Sommer gute Steaks auf dem Grill zu verbrennen pflegen müsste, großzügig ausgelegt, auch die Mitgliedschaft in einem regelmäßig grillenden Nachbarschaftskreis als „gewalttätige Vereinigung“ zählen.

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