Fotos von der Ökumenischen Eucharistie und vom DEKT am Donnerstag

Ökumene gemeinsam am Altar. Von links nach rechts: Bischof Dr. Matthias Ring (ak/Bonn), Canon David W. Porter (angl./Coventry), Bischof Nicholas Baines (angl./Croydon), Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber (ev/Wolfenbüttel), Vizepräses Petra Bosse-Huber (ev/Evangelische Kirche im Rheinland)

Hier ein paar Bilder von der Ökumenischen Eucharistiefeier in der Diakonissenhaus-Kirche in Dresden, die heute Abend stattgefunden hat.

In seiner Predigt machte der alt-katholische Bischof Dr. Matthias Ring deutlich, dass wir auch beim Abendmahl / bei der Eucharistie Gottes versöhnende Großzügigkeit zum Maßstab machen sollten, und nicht die von Menschen errichteten Schranken.

Mit rund 500 Teilnehmenden war die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt.

Der Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig, Prof. Dr. Friedrich Weber, betonte zu Beginn des Gottesdienstes, dass ihm dieser mittlerweile schon zur Tradition gewordene Ökumenische Gottesdienst der liebste im ganzen Kirchenjahr ist. Und er wünsche sich, dass der Weg zur Einheit weiter fortschreiten möge. „Dass ich das so sagen muss, ist der eigentliche Skandal der getrennten Christenheit. Das Zeugnis der Christen verlangt die Gemeinschaft„, so Landesbischof Weber.

Der alt-katholische Bischof Dr. Matthias Ring ging dann in seiner Predigt auf das Thema des Gottesdienstes „Laßt Euch mit Gott versöhnen“ (2 Korinther 5) ein. Eindrücklich machte er deutlich, dass die Versöhnung ein Angebot Gottes zur Gemeinschaft sei. Diese Versöhnung komme von Gott, der sich durch Christus mit uns versöhnt hat. Die Einladung gelte uns, aber wir sollen sie auch weitertragen. Der kirchliche Auftrag schlechthin ist es, Menschen in die Gemeinschaft mit Gott einzuladen, und wir wären als Botschafterinnen und Botschafter an Christi statt in diesen Dienst gerufen.

Für Bischof Ring persönlich hätte dies auch eine Bedeutung für das Abendmahl / die Eucharistie. Auch die Eucharistie / das Abendmahl sei Teil der Einladung Gottes zur Versöhnung im Sinne der Einladung zur Gemeinschaft. „Wenn das so ist, dann scheint es mir schwer zu rechtfertigen zu sein, wenn Menschen Schranken errichten, die anderen diesen Begegnungsraum verwehren. Sei es, weil sie einer anderen Konfession angehören, oder mit bestimmten Überzeugungen ihrer Gemeinschaft nicht übereinstimmen“, so Bischof Ring. Es gäbe sicherlich wohlgesetzte Argumente, warum dies so sei. Aber er frage sich, warum es so schwer sei, Gottes Großzügigkeit den Menschen gegenüber selber als Maßstab und Vorbild zu nehmen. Wenn wir dagegen Gottes Großzügigkeit zum Maßstab machen würden, dann bräuchte es uns um die Zukunft der christlichen Kirche in unserem Land nicht bange zu sein.

In der folgenden Diashow finden sich auch noch eine ganze Reihe weiterer Bilder vom restlichen heutigen Kirchentag.

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4 Kommentare zu “Fotos von der Ökumenischen Eucharistie und vom DEKT am Donnerstag”

  1. Eucharistie / Abendmahl? Was wurde / sollte denn nun gefeiert werden?

    Das hl. Messopfer / ein Gastmahl / ein Gedächnismahl / die Gegenwart von Jesus Christus?

    Unterschiedlicher Glaube trennt die Menschen, das hat mit Großzügigkeit nichts zu tun. Im Tennisverein wird Tennis gespielt und nicht Schach.

    Als ökumenische Geste wünsche ich mir eine gemeinsame Maiandacht oder eine eucharistische Anbetungsstunde.

    Da wäre ich sehr dafür / dagegen.

  2. S. Meyer hat geschrieben: „Eucharistie / Abendmahl? Was wurde / sollte denn nun gefeiert werden?

    Das hl. Messopfer / ein Gastmahl / ein Gedächnismahl / die Gegenwart von Jesus Christus?“

    …………………

    Alles obige!

    MFG
    Tom K.

  3. Das war ein schöner und sehr gut besuchter Gottesdienst, in ökumenischer Gemeinschaft und in Christi Gegenwart. Jeder, der daran teilgenommen hat, hat das sicher genauso gefreut wie mich.

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