Weihnachts-Flashmob

Am 13. November fand ein wunderbarer Weihnachts-Flashmob statt. Soweit ich sehe, in Ontario (Kanada), weil die Organisatoren dort zu Hause sind.

Ein Flashmob ist ein scheinbar spontaner Menschenauflauf, der im Regelfall per Internet verabredet wird. Teilnehmende sind Menschen, die sich normalerweise gar nicht persönlich kennen, die aber ein gemeinsames Thema bewegt, und die damit – für die breite Öffentlichkeit unerwartet – an dieselbe treten wollen.

Dieser Flashmob sticht dabei ganz einfach dadurch hervor, dass sich hier Menschen verabredet haben, mitten in einem Imbiss eines Einkaufszentrums lauthals ein Weihnachtslied anzustimmen (das „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel). Es fängt eine Sängerin an, und nach und nach fallen immer mehr Teilnehmende – scheinbar spontan – in den Gesang ein.

Das Ganze hat eine enorme Sogwirkung auf die gesamte Gemeinschaft vor Ort. Die Menschen lassen sich offensichtlich regelrecht davon begeistern, und bei zahlreichen Sängerinnen und Sängern ist schließlich deutlich zu sehen, dass sie eigentlich nicht verabredeter Teil des Flashmob sind, sondern sich von diesem Weihnachtsgesang mitreißen und mitbegeistern lassen.

Ich glaube, mit diesem Flashmob wurde mehr frohe Botschaft verkündet, als in mancher meiner Predigten. Chapeau! Meine Hochachtung!

Wer sich den Flashmob anschauen und sich ebenfalls davon begeistern lassen will – hier ist er:

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5 Kommentare zu “Weihnachts-Flashmob”

  1. Das gefällt mir, Herr Jungbauer! Dass es das auch in unserer „Brave new world“ gibt – „Wo aber die Gefahr ist, wächst das Rettende auch (F. Hölderlin)… Und schön, dass das ein klassischer Choral ist und nicht das ewige rotbemantelte „Jingle Bells“ und dergleichen!

    Kann man von diesem Video irgendwo eine legale Kopie kriegen bzw. wie? Ich würde das gerne als diesjährigen Weihnachtsgruß verwenden und an ein paar Freunde schicken.

    Bei der Gelegenheit noch eine generelle Anregung: Könnten Sie Twitter auch in die Liste Ihrer Sozialen Netzwerke unter („Teilen Sie dies mit“) aufnehmen? Die Dienste, die Sie standardmäßig da auflisten, sind ja außerhalb der USA nicht so gebräuchlich.

    Dann schon einmal: Frohe Weihnachten!

  2. @ Jacobus Vox

    Von einem befreundeten Bekannten habe ich noch folgenden Tipp erhalten, den ich gerne weitergebe: Das Downloaden von YouTube-Videos ginge ganz einfach und komfortabel über die Website http://keepvid.com/ – einfach die URL der Youtubeseite mit dem gewünschten Video eingeben, dann werden die Downloadlinks erzeugt (einer für jede bei Youtube vorhandene Auflösung). – Werde ich selber auch gleich mal ausprobieren …

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