Am 13. November fand ein wunderbarer Weihnachts-Flashmob statt. Soweit ich sehe, in Ontario (Kanada), weil die Organisatoren dort zu Hause sind.

Ein Flashmob ist ein scheinbar spontaner Menschenauflauf, der im Regelfall per Internet verabredet wird. Teilnehmende sind Menschen, die sich normalerweise gar nicht persönlich kennen, die aber ein gemeinsames Thema bewegt, und die damit – für die breite Öffentlichkeit unerwartet – an dieselbe treten wollen.

Dieser Flashmob sticht dabei ganz einfach dadurch hervor, dass sich hier Menschen verabredet haben, mitten in einem Imbiss eines Einkaufszentrums lauthals ein Weihnachtslied anzustimmen (das „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel). Es fängt eine Sängerin an, und nach und nach fallen immer mehr Teilnehmende – scheinbar spontan – in den Gesang ein.

Das Ganze hat eine enorme Sogwirkung auf die gesamte Gemeinschaft vor Ort. Die Menschen lassen sich offensichtlich regelrecht davon begeistern, und bei zahlreichen Sängerinnen und Sängern ist schließlich deutlich zu sehen, dass sie eigentlich nicht verabredeter Teil des Flashmob sind, sondern sich von diesem Weihnachtsgesang mitreißen und mitbegeistern lassen.

Ich glaube, mit diesem Flashmob wurde mehr frohe Botschaft verkündet, als in mancher meiner Predigten. Chapeau! Meine Hochachtung!

Wer sich den Flashmob anschauen und sich ebenfalls davon begeistern lassen will – hier ist er: