Bilder von der Ökumenischen Eucharistie auf dem ÖKT 2010 in München

v.l.n.r.: Bischof Nicholas Baines (angl), Bischöfin Susanne Breit-Keßler (ev), Bischof Matthias Ring (ak), Bischof Friedrich Weber (ev), Landessuperintendent Martin Dutzmann (ev), Pfarrer Florian Ihsen (ev)

Gefolgt von großem Beifall sagte Bischof Matthias Ring in seinen Begrüßungsworten: „Was man über die ökumenische Eucharistie sagen könnte, ist alles schon gesagt worden. Jetzt wollen wir es einfach tun.“

Hier Bilder von der Ökumenischen Eucharistie:

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7 Kommentare zu „Bilder von der Ökumenischen Eucharistie auf dem ÖKT 2010 in München“

  1. Endlich Gerechtigkeit. Oecumene ist nicht nur diskutieren, sondern feiern.

  2. Hallo Walter,

    vielen Dank für Deinen Bericht. Nach dem, was man hört und sieht, war dies nicht nur ein alt-katholischer Gottesdienst mit anglikanischer und evangelischer Beteiligung, sondern in der Tat eine Interzelebration (d.h. die Einsetzungsworte wurden von Bischof Ring und einer ev.-lutherischen Regionalbischöfin gesprochen). Ist das zutreffend?

    War es die erste Interzelebration dieser Art?

    Meines Wissens waren bisher solche Interzelebrationen nicht üblich, da sie über die bisherige gegenseitige Einladung zum Abendmahl/Eucharistie zwischen AK und EKD hinausgehen. Lediglich Anglikaner und Alt-Katholiken haben sie praktiziert, da sie in voller Gemeinschaft stehen.

    Was hat Bischof Ring dazu bewogen, auf dem ÖKT über die bisherige Praxis hinauszugehen? War es sozusagen ein prophetischer Akt, der der besonderen Situation auf dem ÖKT geschuldet war – oder deutet sich hier eine Änderung der bisherigen Praxis an?

    Mit herzlichem Gruß und Segenswünschen
    Tom

  3. @ Tom

    Hi Tom,

    die Form der Ökumenischen Eucharistie, wie sie nun auch in München gefeiert wurde, hat m.W. keine neue Qualität, sondern entspricht dem, wie sie bei verschiedenen Kirchentagen bereits mehrfach gefeiert wurde.

    Für den 18. September ist anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Vereinbarung zur gegeneseitigen Einladung zur Eucharistie / zum Abendmahl zwischen Evangelischer Kirche in Deutschland (EKD) und Alt-Katholischer Kirche in Deutschland (AKD) in Bonn ein Symposium zur Vorstellung eines Textes von Vereinigter Evangelisch-Lutherischer Kirche in Deutschland (VELKD) und AKD vorgesehen. Ich gehe davon aus, dass es hier nochmal zu klärenden Aussagen kommt. Ich bin schon gespannt.

    Teilnehmen an dem Symposium werden Bischof Dr. Matthias Ring (Bonn, ak) und Bischof Dr. Johannes Friedrich (München, ev.).

    Herzlich grüßt

    Walter

  4. ich war in der erlöserkirche zu dieser gemeinsamen eucharistiefeier. es ist schön, dass dies möglich ist.

    allerdings war es spürbar so, dass eine partei, die in der form dieser feier etwas geübter war, das ruder übernahm, während die anderen, stellenweise hilflos daneben standen. ausserdem frage ich mich, warum ausgerechnet der evangelische vertreter das evangelium singen musste. das tut er doch im eigenen gottesdienst auch nicht? es geht doch im gemeinsamen nicht darum, das eigene aufzugeben und gewohnheiten der anderen zu übernehmen. (und wo wird denn schon bei den altkatholiken das evangelium gesungen?) so hatte die feier auch ihre „exzentrischen“ seiten und war für mich nicht ganz rund.

    pressewirksame photos ergibt es wenigstens, wenn kleriker in verschiedener liturgischer mode gemeinsam am altar abgelichtet werden können.

    da beifall erwähnt wurde: war es nun eine gottesdienstliche feier oder eine presse-veranstaltung?

    entschuldige bitte diese zusammenhanglosen beobachtungen, die insgesamt vermitteln sollen, dass ich nicht ganz überzeugt von dem geschehen war.

  5. Lieber Yotin Tiewtrakul,

    die Ökumenische Eucharistie auf dem ÖKT folgte der Ökumenischen Lima-Liturgie, die sehr nah am katholischen Ritus ist. Dass dieser liturgische Ablauf dadurch dem alt-katholischen Bischof Matthias Ring etwas vertrauter war, als seinen evangelischen Amts-Brüdern und seiner evangelischen Amts-Schwester, ist daher nicht ganz verwunderlich.

    Die Liturgie folgte aber ganz bewußt diesem Lima-Ritus, weil es ein Ritus ist, der auf den bereits gemeinsam erreichten Verständigungen zwischen vielen Kirchen beruht; diese Liturgie wird so genannt, weil sie am 15. Januar 1982 erstmals auf einer ökumenischen Tagung im peruanischen Lima gefeiert wurde. Auf dieser Tagung 1982 wurde auch die „Konvergenzerklärung über Taufe, Eucharistie und Amt“ verabschiedet. Diese Erklärung zeigt die grundlegenden Übereinstimmungen der im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) vertretenen Kirchen im Verständnis von Taufe, Eucharistie und Amt auf. Die Lima-Liturgie gibt Gemeinden, welche die Eucharistie bewusst ökumenisch feiern wollen, eine Anleitung an die Hand.

    Von daher ist lediglich der Eindruck entstanden, dass hier „alt-katholische Gewohnheiten“ übernommen worden wären. Tatsächlich war es ganz einfach eine Ökumenische Eucharistiefeier nach der gemeinsamen Lima-Liturgie.

    Ob das Evangelium bei der Lima-Liturgie allerdings üblicherweise gesungen wird, darüber bin ich mir nicht ganz im klaren …

    Herzlich grüßt

    Walter Jungbauer

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