Ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich davon gehört habe, dass am Samstag rund 150.000 Menschen an den Protesten gegen die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke teilgenommen und u.a. eine 120km lange Menschenkette zwischen den Krümmel und Brunsbüttel gebildet haben. Das war ein deutliches Zeichen dafür, dass die beabsichtigte Verlängerung der Laufzeiten nicht so einfach durchzusetzen sein wird, wie sich das manche in der Politik vorstellen.

Heute vor 24 Jahren kam es im ukrainischen AKW Tschernobyl zum Größten anzunehmenden Unfall: Einer Kernschmelze. Diese Gefahr bleibt bestehen. Auch wenn uns die Atomlobby das Gegenteil einreden will.

Und die Frage nach einer sicheren Endlagerung des entstehenden Atommülls ist und bleibt ungelöst.

Ich glaube nicht, dass wir die Nutzung dieser Energiequelle vor uns selber und vor unseren Nachkommen verantworten können.

Mehr zum Thema auf meinem Weblog unter: Tschernobyl ist morgen – Atomkraft ist und bleibt todesgefährlich.