„Ihre Kirche begeistert mich!“ – Alt-Katholische Kirche auf dem Mitteldeutschen Kirchentag

09200006Wenn ich mich der Illusion hingegeben hatte, es würde mir gelingen, gestern direkt live vom 1. Mitteldeutschen Kirchentag der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) zu bloggen, so wurde ich eines Besseren belehrt. Die Zeit, mal eben einen Blogbeitrag zu schreiben und online zu stellen, war ganz einfach nicht drin, denn wir wollten ja Menschen über die Alt-Katholische Kirche informieren. – Und das klappte gar nicht so übel.

„Ihre Kirche begeistert mich“, das war einer der Sätze, die ich auf dem Kirchentag an unserem Informations-Stand zu hören bekommen habe. Er stammte von einem älteren Herrn, der an unserem Stand vorbeigekommen war, und mit immer größer werdender Neugier die Informationen auf den Schautafeln und den bereitliegenden Informationen las.

09200053Der Mann war ehrlich begeistert. Er hatte nicht gewußt, dass es eine Kirche gibt, in der sich katholische Spiritualität und evangelische Freiheit so die Hand geben, wie dies in der Alt-Katholischen Kirche der Fall ist.

Pfarrer Klaus Maas, einige Dresdner Gemeindemitglieder und ich informierten an unserem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten, der sich durch die ganze Weimarer Innenstadt zog, über die Alt-Katholische Kirche.

09200038Besonders gegen Ende des Kirchentages, zu dem unter dem Motto „Jetzt ist die Zeit …“ rund 8.000 Christinnen und Christen gekommen waren, wurde es dort nochmal sehr eng: Denn unser Stand war direkt neben der Bühne platziert, welche für den Abschlussgottesdienst mit der neuen Landesbischöfin der EKM, Ilse Junkermann, genutzt wurde.

Allerdings habe ich den Eindruck gewonnen, dass wir an unserem Auftritt bei solchen Veranstaltungen durchaus noch feilen können. Der Stand war relativ unauffällig, und Interessierte

09200019mussten sich immer wieder Texte durchlesen, um zu verstehen, worum es bei der Alt-Katholischen Kirche geht. Wir brauchen etwas, womit wir unseren Stand auffälliger und attraktiver gestalten, um damit auf uns aufmerksam zu machen. Und wir müssen noch Wege finden, wie wir das, was uns ausmacht, auch ohne Text, intuitiv fassbar, am besten auch noch „fesselnd“ vermitteln können.

Wer Ideen hat: Kommentare sind herzlich willkommen.

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