Die EKM wünscht: Gesegnete Unruhe! – Ein Kampagnenjahr zu 20 Jahre friedliche Revolution

gesegnete_unruheDie Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) startet das erste Jahr ihrer Existenz (vgl. „Geburt einer neuen Kirche: Aus ELKTh & KPS wird EKM„) gleich mit einem Jubiläum: Vor 20 Jahren beendete die gewaltfreie Revolution die realsozialistische Diktatur im Osten Deutschlands.

Mit dem Kampagnenjahr will die EKM nicht nur daran erinnern, dass Christinnen und Christen eine wichtige Rolle bei dieser Revolution spielten, sondern vor allem auch der mancherorts eingezogenen Resignation entgegentreten. Ralf-Uwe Beck, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der EKM dazu: „Mit der Kampagne wollen wir anregen, von den Erinnerungen aus (heilsame) Unruhe zu stiften und zu ermutigen: Runter vom Sofa und Einmischen in die Brennpunkte unserer Tage. Es gilt, die Gestaltungs- und Veränderungskraft neu zu wecken. Reine Nostalgie wird uns nicht weiterbringen.“ Daher soll das, was unter den Nägeln brennt, auch konkret benannt und die Gemeinden Ort der Gespräche und Auseinandersetzungen darüber werden.

Starten wird die Kampagne Ende April, dauern soll sie bis Weihnachten. Ein Schwerpunkt wird der Oktober darstellen: Hier sollen auf dem gesamten Gebiet der EKM, welches Thüringen, Sachsen-Anhalt und Teile Sachsens sowie Brandenburgs umfasst, die Kirchgemeinden dafür gewonnen werden, flächendeckend Montagsgebete anzubieten.

Vielleicht kann aus Kerzen und Gebeten ein neuer Aufbruch entstehen. Es wäre an der Zeit.

Ein Interview mit Ralf-Uwe Beck zum Kampagnenjahr ist zu finden unter „1989-2009 – Gesegnete Unruhe!“

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5 Kommentare zu “Die EKM wünscht: Gesegnete Unruhe! – Ein Kampagnenjahr zu 20 Jahre friedliche Revolution”

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