Auch Nicht-Kirchensteuerzahler erhalten Sitzplatz im Weihnachtsgottesdienst

Wenn es nach den Vorschlägen des baden-württembergischen Unions-Politikers Thomas Volk gehen würde, würden an den Türen der Gotteshäuser zur Weihnacht Türsteher postiert, die alle Nicht-Mitglieder rigoros zurückweisen. Denn nach Ansicht des Christ (!) -Demokraten, der gleichzeitig Vorsitzender des Ringes Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und Mitglied des Landesvorstandes der CDU Baden-Württemberg ist, sollen nur diejenigen Eintritt zu den Weihnachtsgottesdiensten erhalten, die immer treu und brav ihre Kirchensteuern zahlen.

Nicht ganz so weit geht die Idee des Freidemokraten Martin Lindner. Das Mitglied der FDP und Chef der Berliner FDP-Fraktion würde den Nicht-Mitgliedern zwar den Zutritt gewähren, aber nur die Kirchensteuerzahler hätten Platzkarten. Alle anderen müssten sich daher mit einem Stehplatz begnügen müssen.

Na, wenn das nicht produktive Vorschläge dafür sind, den Menschen so nahe zu kommen, wie Gott selbst den Menschen in Jesus Christus nahe gekommen ist …

Allen, die morgen in Erfurt um 17:00 Uhr zum Weihnachtsfest-Gottesdienst der Alt-Katholischen Gemeinde in die Evangelische Michaeliskirche (Michaelisstraße / Ecke Allerheiligenstraße) kommen, kann ich dagegen garantieren: Wenn die Kirche nicht wegen Überfüllung geschlossen werden muss, wird hier niemand abgewiesen werden, sondern ist herzlich willkommen.

Zur Debatte um die Vorschläge findet man Kommentare aus verschiedenen Zeitungen in der Netzeitung Deutschland unter „Nächstenliebe fordert keine Gegenleistung“


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