Rostock-Lichtenhagen vor 15 Jahren

In Ergänzung zu dem Beitrag über Mügeln noch ein Hinweis und ein Link zu einem beklemmenden Beitrag, der heute Mittag in Deutschland-Radio Kultur lief. Anlass ist der 15. Jahrestag des Angriffs von Rechten auf das Asylbewerberheim in Rostock-Lichtenhagen am 24. August 1992, bei dem die Politik unter dem damaligen Bundesinnenminister Rudolf Seiters und dem damaligen Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Berndt Seite, zunächst nichts besseres zu tun hatte, als eine Verschärfung der Asyl-Gesetzgebung zu fordern und von „ungebremsten Zustrom von Asylanten“ zu schwafeln .

Besonders entsetzt haben mich dabei die Äußerungen eines Anwohners aus der Umgebung des Hauses in Rostock-Lichtenhagen vom Sommer diesen Jahres (2007): „Da ham hier ja noch keine normalen Leude drin gewohnt hier, da warn ja noch hier noch Vietnamesen drinKlar warn wir auch mit dabei. Aber… mit Steine schmeißen.. haa mmh … ordentlich Steine geholt vorne von de Schienen … he! Jooo, war nich schlecht!„. – Grauselig.

Als mp3: „Der Sündenfall – Rostock-Lichtenhagen 1992 und 15 Jahre danach“

Als pdf: „Der Sündenfall – Rostock-Lichtenhagen 1992 und 15 Jahre danach“

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