G 8: Steinewerfen als politische Äußerung?

www.pixelquelle.deEin sehr spannendes Streitgespräch zwischen Sven Giegold von Attac und Olaf Bernau von der Initiative „No Lager“ war in der taz von 20. Juni zu finden. Während Giegold das Steinewerfen von Demonstranten darin unzweideutig ablehnt, betrachtet Bernau es unter bestimmten Umständen als „eine symbolisch aussagekräftige Antwort“.

Ich bin Giegold sehr dankbar, dass er hier so eindeutig gegen Gewalt Stellung nimmt. Eine solch aggressive und gewalttätige Auseinandersetzung, wie sie durch die Steinewerfer symbolisiert wird, ist genau die Form der Auseinandersetzung, die man in Blick auf eine faire, gerechte und der Nachhaltigkeit verpflichtete Welt nicht brauchen kann.

Die Argumentation von Bernau, der u.a. anführt, dass friedliche Proteste mit dem grundsätzlichen Problem konfrontiert sind, entweder nicht wahrgenommen oder vereinnahmt zu werden, läuft m.E. ins Leere. Das historische Beispiel eines Mahatma Gandhi hat m.E. sehr deutlich gezeigt, dass konsequente Gewaltfreiheit wesentlich machtvoller und zielführender sein kann als Gewalt.

Wen das gesamte Streitgespräch interessiert, kann es online bei der taz finden: Streitgespräch Giegold vs. Bernau.

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