Nur Rom ist Kirche …

Die Freunde Roms sind momentan für Schlagzeilen gut: In einem Dokument der Glaubenskongregation, welches heute veröffentlicht wurde, hat der Vatikan erneut den protestantischen Kirchen das Recht abgesprochen, ihre Glaubensgemeinschaft als „Kirche“ zu bezeichnen („Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche“, Antwort zu Frage 5). Begründet wird dies u.a. damit, dass sich die Protestanten nicht weiter…

Rom spricht Latein

www.pixelquelle.deEiner der ersten Reformschritte nach der Entstehung einer eigenständigen Alt-Katholischen Kirche war zwischen 1875 und 1885 die Einführung der Landessprache in die Liturgie. Ein Reformschritt, der von der römisch-katholischen Kirche später mit dem Zweiten Vatinanischen Konzil (1962-1965) nachvollzogen wurde.

Mit dem „Motu proprio“ Benedikts XVI., welches unter dem Titel „Summorum Pontificum“ veröffentlicht wurde, kehrt Rom spricht Latein weiterlesen

Am Sonntag: ak Gottesdienst in Erfurt

Am 08. Juli 2007 findet wieder ein Alt-Katholischer Sonntags-Gottesdienst in Erfurt statt. Gemeindemitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen, um 17:00 Uhr in die Evangelische Michaeliskirche (Michaelisstraße / Ecke Allerheiligenstraße) zu kommen und gemeinsam zu feiern.

Statt eine Predigt anzuhören, werden wir uns diesmal gemeinsam über den Evangeliumstext (Lukas 10,1-12) unterhalten und unsere Sichtweisen miteinander austauschen.

Laib und Seele

www.pixelquelle.deDie Armut in Deutschland nimmt zu. Das zeigen die steigenden Zahlen derer, die mittlerweile die Dienste der bundesweiten Tafeln in Anspruch nehmen.

Von den Tafeln werden Lebensmittel gesammelt, deren Verfallsdatum noch nicht überschritten ist, die aber von den Lebensmittelhändlern nicht mehr verkauft werden können (weil z.B. das Verfallsdatum kurz bevor steht). Diese Lebensmittel werden dann an Bedürftige weiter gegeben.

Ein besonders gelungenes Projekt hat dabei die Berliner Tafel, von der die Tafel-Bewegung in ganz Deutschland ihren Ursprung nahm, und deren Vorsitzende Sabine Werth vor etwas mehr als zwei Jahren auf den Weg gebracht: Mit der Aktion „Laib und Seele“ werden unter dem Motto „Eins mehr“ die Menschen gebeten, beim Einkauf in den Supermärkten ein Teil mehr zu kaufen, und dies der Tafel für die Bedürftigen zur Verfügung zu stellen.

Ich finde, diese Idee könnte auch noch von anderen Tafeln aufgegriffen werden.

Ein Bericht zur Situation der Berliner Tafel findet sich unter dem Titel „Weggeschmissen wird nichts“ in der taz vom 04. Juli 2007.